Das droht uns

Super-El-Niño: Jetzt sind sich alle Modelle einig

Große Wellen schlagen während eines Sturms gegen Häuser an der Küste von Laguna Beach.
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Die Auswirkungen sind verheerend. Was uns jetzt erwartet.
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Im tropischen Pazifik spitzt sich die Entwicklung rund um El Niño weiter zu. Nach einer aktuellen Auswertung des US-Klimaforschers Zeke Hausfather rechnen inzwischen alle 14 ausgewerteten Klimamodelle mit einem außergewöhnlich starken Ereignis. Demnach könnte der bisherige El-Niño-Rekord übertroffen werden.

Für November 2026 prognostizieren die Modelle in der wichtigen Niño-3.4-Region derzeit eine Erwärmung von rund vier Grad über dem langjährigen Durchschnitt. Die meisten Berechnungen bewegen sich zwischen 3,7 und 4,2 Grad. Zum Vergleich: Beim bisherigen Rekord-El-Niño 2015/16 wurden dort etwa 2,7 Grad Abweichung erreicht. Für Februar 2027 liegt die Wahrscheinlichkeit für einen sehr starken El Niño laut Hausfathers Auswertung bei 97 Prozent.

Halb brennende, halb gefrorene Erde im Weltall als Symbol für Klimaextreme.
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Weitreichende Folgen

Noch handelt es sich allerdings um Prognosen. Bereits jetzt sind die Messwerte außergewöhnlich: Am 15. September lag die Meeresoberflächentemperatur in der Niño-3.4-Region vorläufig 3,01 Grad über dem Referenzwert von 1991 bis 2020. Laut dem Forscher Eliot Jacobson war dies der 108. Tagesrekord in Folge.

Grafik erklärt El Nino, zeigt veränderte Strömungen, Windrichtungen und Wetterfolgen im Pazifikraum.
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El Niño entsteht durch eine ungewöhnliche Erwärmung des tropischen Pazifiks und beeinflusst dadurch die atmosphärische Zirkulation. Die Folgen können weltweit unterschiedlich ausfallen – von mehr Regen und Überschwemmungen bis zu Trockenheit. Für Europa sind die Zusammenhänge allerdings deutlich weniger eindeutig.

Ob tatsächlich ein neuer Rekord erreicht wird, entscheidet sich erst in den kommenden Monaten.

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