Lebensqualität

Wien: Erstes Low Traffic Grätzl startet

"Low Traffic Grätzl": Neue, kostengünstige Wege für Verkehrsberuhigung und Erhöhung der Lebensqualität in den Bezirken.
© ZOOMVP_StadtWienMarketing
In Wien starten die Arbeiten für das erste "Low Traffic Grätzl" (LTG) rund um die Wolfganggasse in Meidling.
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Inspiriert von Londoner Vorbildern zielt das Konzept darauf ab, Wohngebiete durch kostengünstige, rasche Maßnahmen vom Durchzugsverkehr zu entlasten und klimafit zu machen.

Das Herzstück in Meidling bildet eine neue Fußgängerzone in der Wolfganggasse. An Kreuzungen dienen bepflanzte, recycelte Beton-Mistkübel als sogenannte Diagonalfilter. Sie verhindern Schleichwege, während die Zufahrt für Anrainer und Einsatzkräfte weiterhin möglich bleibt. Bunte Bodenmarkierungen, Radbügel und neue Sitzmöbel werten den öffentlichen Raum zusätzlich auf.

"Low Traffic Grätzl": Neue, kostengünstige Wege für Verkehrsberuhigung und Erhöhung der Lebensqualität in den Bezirken.
"Low Traffic Grätzl": Neue, kostengünstige Wege für Verkehrsberuhigung und Erhöhung der Lebensqualität in den Bezirken. © ZOOMVP_StadtWienMarketing

"Neue Freiräume direkt vor der Haustür"

Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) erklärt: "In Zeiten knapper Budgets ist das auch für Wien ein tolles Konzept, um mit einfachen Mitteln für mehr Begrünung, weniger Lärm, bessere Luft und mehr Sicherheit in den Grätzln zu sorgen." Bezirksvorsteher Wilfried Zankl ergänzt: "Rund um die Wolfganggasse nehmen wir den Durchzugsverkehr raus und schaffen neue Freiräume direkt vor der Haustür." Auch NEOS-Sprecherin Angelika Pipal-Leixner betont, dass die Verkehrsberuhigung "Kindern den öffentlichen Raum zurück[gibt], den sie zum Spielen abseits der Bildschirme dringend brauchen."

Die Stadt Wien fördert bis 2030 pro Bezirk ein LTG mit jeweils 50.000 Euro. Weitere Projekte in Mariahilf, Rudolfsheim-Fünfhaus und Alsergrund sind bereits in Planung.

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