In Jan Philipp Glogers neuer Inszenierung "Die Ankunft" (Premiere am 26. September) wird sie als "spielende Zeitzeugin" zu sehen sein. Laut einer Aussendung des Hauses übernimmt Werner, die das Volkstheater von 1998 bis 2005 leitete und 2023 den Nestroy-Preis für ihr Lebenswerk erhielt, die Rolle als "Engel und Mahnerin".
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Für den aktuellen Direktor und Regisseur Gloger ist ihre Zusage eine "riesige Freude und Ehre". Er betont den unschätzbaren Wert ihrer Lebenserfahrung: Da Werner die NS-Zeit, die Nachkriegsjahre und die heutige Zeit miterlebt habe, sei sie eine wichtige Stimme. "Genauso, wie Ausgrenzung, Autoritarismus, Antidemokratisches wiederkommen, müssen auch die immer wiederkommen, die darüber reden und davor warnen können", so Gloger.
Vier Werke Jelineks
In dem Stück, das Gloger in seiner zweiten Spielzeit auf die Bühne bringt, werden gleich vier Werke von Elfriede Jelinek miteinander verknüpft: "Wolken.Heim.", "Rechnitz – der Würgeengel", "Das schweigende Mädchen" und "Das Lebewohl – nein: die Ankunft". Daraus soll ein großes "Denkgebäude aus Verdrängung und Wiederkehr" entstehen.
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