Flughafen Berlin

Betrunkener Passagier prügelt minutenlang auf Mitarbeiter ein

© Anadolu via Getty Images
Brutale Szenen am Berliner Hauptstadtflughafen: Ein Passagier soll einen Mitarbeiter am BER minutenlang attackiert haben. Die Überwachungskamera hielt den Angriff fest – das Opfer ging schließlich blutend zu Boden.
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Der Vorfall ereignete sich bereits am 6. September kurz vor dem Abflug eines Air-Baltic-Fluges nach Tallinn. Am Gate A34 im Terminal 1 kam es zunächst zu einem Gespräch zwischen Flughafenmitarbeitern und zwei Männern.

Offenbar wurde den beiden Passagieren der Mitflug verweigert. Einer der Männer griff daraufhin einen Service-Mitarbeiter am Arm. Kurz darauf ging ein zweiter Mann plötzlich auf den Mitarbeiter los.

Schläge gegen den Kopf

Der Angreifer schlug wiederholt auf den BER-Mitarbeiter ein. Das Opfer ging nach wenigen Sekunden zu Boden – doch damit war der Angriff nicht vorbei.

Auch als der Mann am Boden lag, soll der Passagier weiter auf ihn eingeschlagen und nach ihm getreten haben. Als der Mitarbeiter versuchte, durch eine Tür zu flüchten, folgte ihm der Angreifer, drückte ihn gegen eine Wand und setzte die Attacke fort.

Anschließend soll er auch andere Passagiere bedroht haben.

Reisende halten den Angreifer fest

Mehrere Passagiere versuchten zwischenzeitlich, dem Mitarbeiter zu helfen. Schließlich gelang es einem Reisenden, den Angreifer von hinten festzuhalten. Gemeinsam mit weiteren Passagieren wurde der Mann zu Boden gebracht und festgehalten.

© Photothek via Getty Images

Die Aufnahmen der Überwachungskamera enden nach knapp dreieinhalb Minuten.

Bundespolizei nimmt Mann fest

Nach Angaben des BER waren die alarmierte Bundespolizei und die Flughafensicherheit binnen kurzer Zeit vor Ort. Die Bundespolizei nahm den Mann in Gewahrsam.

Der angegriffene Mitarbeiter musste vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden. Über seinen genauen Gesundheitszustand machte der Flughafen aus Persönlichkeitsschutz keine Angaben.

Die Bundespolizei bestätigte gegenüber BILD den Grundsachverhalt. Die weiteren Ermittlungen liegen bei der zuständigen Landespolizei in Brandenburg.

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