In Stammersdorf

Zoff um neues Kinderbad: Anrainer gegen Millionen-Projekt

Moderne Freibadanlage mit Wasserrutsche, Spritzspielplatz und Pool, umgeben von Wohnhäusern.
© Wiener Bäder (MA 44)
In Floridsdorf sorgt der geplante Neubau eines Kinder- und Familienbads für heftige Diskussionen, da sich die Anrainer in die Pläne der Gemeinde nicht genügend eingebunden sehen.
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Das bestehende Kinderfreibad in der Luckenschwemmgasse gilt als veraltet und soll langfristig durch einen Neubau ersetzt werden. Geplant ist ein Familienbad in der Edi-Finger-Straße in Stammersdorf. Auf rund 3.500 Quadratmetern sollen ein Nichtschwimmerbecken, ein Lehrschwimmbecken, ein Wasserspielbereich und ein Spielplatz entstehen. Das bisherige Bad bleibt bis zur Fertigstellung des Neubaus geöffnet, wie der ORF berichtet.

Kinder spielen im Freibad mit Schwimmflügeln, Erwachsene beobachten vom Beckenrand.
Das aktuelle Familienbad in Stammersdorf. © Wiener Bäder (MA 44)

Doch genau diese Pläne sorgen in der Nachbarschaft für Widerstand. Etliche Anrainer kritisieren, dass sie in die Überlegungen zu wenig eingebunden worden seien. Sie befürchten mehr Lärm, zusätzlichen Verkehr und eine Verschlechterung der Parksituation. Besonders heikel: Die Edi-Finger-Straße ist eine Sackgasse, freie Stellplätze sind dort schon jetzt Mangelware. Auch Belastungen während der Bauphase bereiten den Bewohnern Sorgen.

Menschen entspannen und baden im modernen Familienschwimmbad mit Liegewiese in Stammersdorf.
Visualisierung des neues Familienschwimmbads in Stammersdorf. © Wiener Bäder (MA 44)

Ursprünglich hätte der Baustart bereits 2027 erfolgen sollen. Mittlerweile wurde das Projekt jedoch um ein Jahr nach hinten verschoben. Der Baubeginn ist nun für 2028 vorgesehen, die Eröffnung für den Sommer 2029. Die Kosten werden mit rund 5,8 Millionen Euro beziffert und sollen aus Bezirksmitteln finanziert werden.

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