Eine Woche alt
Zebra-Baby "streift" schon durch Zoo Schmiding
Eine Woche nach der Geburt von Tapirbaby Yaku im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels sorgt der nächste Nachwuchs für Begeisterung: Steppenzebra-Mama Wineke brachte ein gesundes Jungtier zur Welt, mit erstaunlich langen Beinen und einem unverwechselbaren Streifenmuster, wie der Zoo am Montag in einer Aussendung berichtete.
Zebras sind Nestflüchter
Die Geburt von Akira in der Nacht auf Mittwoch sei völlig unkompliziert verlaufen, hieß es. Vater des kleinen Zebras ist Hengst Toni. Die Beine des Neugeborenen sind beinahe so lang wie jene der Mutter. "Das hat einen guten Grund: Zebras sind Nestflüchter und müssen in ihrer afrikanischen Heimat schon kurz nach der Geburt auf eigenen Beinen stehen können. Oft gelingt ihnen das bereits nach 15 bis 20 Minuten, und schon nach etwa einer Stunde können sie laufen", wurde erklärt.
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Bereits in Außenanlage
"Gerade in den ersten Tagen ist es faszinierend zu beobachten, wie eng die Bindung zwischen Mutter und Jungtier ist", berichtete Zoologin Daniela Artmann. "Auf der Außenanlage springt der kleine Wirbelwind bereits ausgelassen wie ein Zicklein umher und erkundet neugierig seine Umgebung. Doch bei aller Abenteuerlust bleibt er immer ganz in der Nähe seiner Mama."
Merkt sich schnell Mutter-Streifenmuster
Auch die berühmten Zebrastreifen spielen von Anfang an eine wichtige Rolle. Jedes Zebra besitzt ein einzigartiges Streifenmuster - vergleichbar mit dem menschlichen Fingerabdruck. Bereits in den ersten Lebensstunden beginnt das Jungtier, sich die individuelle Zeichnung seiner Mutter einzuprägen. Gemeinsam mit ihrer Stimme und ihrem Geruch kann das kleine Zebra seine Mutter unter den anderen Zebras jederzeit wiedererkennen.
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