Zwei tote Arbeiter
3,5 Jahre nach tödlichem Felssturz: Sprengung in Steyr nötig
Am 8. Februar 2023 hatten sich bei Hangsicherungsarbeiten im Steyrer Stadtteil Unterhimmel rund 3.000 Kubikmeter Gestein gelöst und zwei Arbeiter begraben.
Rund dreieinhalb Jahre nach dem tragischen Arbeitsunfall müssen Felsnasen durch mehrere Sprengungen für mehr Hangsicherheit abgetragen werden. Einmal wurde bereits im August gesprengt. Nun sind die Vorarbeiten für die zweite Sprengung weitestgehend abgeschlossen, es wird daher voraussichtlich am 5. November um 15 Uhr erneut gesprengt.
Es erfolgen eine handvoll Detonationen rasch hintereinander, wie Schweizerkracher, nur viel lauter, gefolgt von einer Druckwelle, Staubwolke und Steinen.
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Sprengsignal warnt
Abgewickelt wird das Hangschutzprojekt von der Wildbach- und Lawinenverbauung, die eine Spezialfirma mit der Sprengung beauftragt hat.
Die Gefahrenzone wird durch Absperrgitter, Hinweistafeln und Sprengposten gesichert. Mittels Sprengsignal wird auf die Sprengung hingewiesen. "Das Betreten der Zone ist streng verboten, wer sich in der Zone aufhält, muss diese nach dem ersten Signal 30 Minuten vor der Sprengung verlassen. Die Bewohner werden im Vorfeld vom Magistrat Steyr informiert", heißt es seitens Stadt Steyr.
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