Zu Beginn des 2025 gestarteten Monitorings landete noch fast ein Viertel der Speisen im Müll.
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Andrea Trattnig, Leiterin der Abteilung Stadt Wien – Schulen, erklärt die Motivation: "Vielen Schulen ist das Ausmaß der Abfallmengen gar nicht bewusst. Wir wollten gemeinsam mit der Initiative United Against Waste Bewusstsein bei den Verantwortlichen schaffen, ihnen aber auch etwas in die Hand geben, um Speiseabfälle zu vermeiden."
Änderungen am System
Als effektivste Maßnahme zur Reduktion erwies sich die gezielte Anpassung des Bestellverhaltens, da zuvor besonders oft Suppen und Salate entsorgt wurden. Auch Schülerumfragen, flexiblere Essenszeiten und direktes Feedback an die Lieferanten halfen. So wurden pro Semester 6.500 kg Abfall vermieden.
Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (NEOS) lobt den Einsatz: "Was die Schulen hier in wenigen Monaten geschafft haben, ist beeindruckend. Der Anteil der weggeworfenen Speisen ist von 24 auf 19 Prozent gesunken, und das verdanken wir den Essensverantwortlichen, den Pädagoginnen und Pädagogen und den Kindern selbst." Der Erfolg schützt zudem das Klima. Emmerling ergänzt: "Wir haben es geschafft, in 30 teilnehmenden Schulen jährlich über 25 Tonnen CO2 einzusparen. Es freut mich, dass diese Initiative nun auf 50 Standorte ausgeweitet wird."
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