Von Hof zu Hof

Trompeten, Tuba & Heimattreue: Blasmusiktag in Lanzenkirchen

So schön ist unsere Volksskultur.
© Lanzenkirchen
Zum zweiten Mal ließ Lanzenkirchen die Blasmusik durchs ganze Dorf schallen – und wieder einmal zeigte sich, was echte Musikanten-Gemütlichkeit ausmacht.
OE24 auf Google bevorzugen

Am Sonntag holte der Musikverein Lanzenkirchen schon in aller Herrgottsfrühe die Instrumente aus den Kästen und marschierte los, tief verwurzelt in Brauchtum und Nachbarschaft.

Standesgemäß nahm alles seinen Anfang im Hof des Bürgermeisters. Dort begrüßte Bernhard Karnthaler die Musikanten mit warmen Worten und einem herzhaften Frühstück: "Es ist mir eine große Freude, euch heute hier begrüßen zu dürfen – im Wissen, dass ihr den ganzen Tag in unserer schönen Marktgemeinde unterwegs sein werdet, musiziert, Freude schenkt und für gute Stimmung sorgt. Lasst es euch beim vorbereiteten Frühstück gut schmecken!" Ein g'schmackiger Start in einen langen, klangvollen Tag.

Durch Gassen, Höfe und Ortsteile

Ab 8.15 Uhr ging's in Haderswörth los, wo die Blasmusik durch Hoffeldgasse, Leithagasse, Drosselgasse, Maisgasse und Getreidegasse zog – die Namen der Gassen klingen fast selbst schon wie ländliche Poesie. Um 9.15 Uhr folgte ein Platzkonzert bei der FF Föhrenau, ehe es um 10.15 Uhr weiter nach Lanzenkirchen ging, über Hauptplatz, Wechselgasse und Hauptstraße zurück zum Hauptplatz.

Um 11.15 Uhr führte der Weg von Lanzenkirchen hinüber nach Kleinwolkersdorf – vorbei an der Firma Lamberg Fenster und Wintergärten, durch Dammstraße, Flussgasse, Sportplatzgasse, Lange Gasse, Poschgasse, Ackergasse, Rosengasse und Triftstraße. Bodenständige Blasmusik, mitten durchs Alltagsleben der Menschen. Am frühen Nachmittag, um 13.45 Uhr, spielte der Musikverein ein Platzkonzert beim ehemaligen Gasthaus Thurner in Ofenbach – ein Ort mit Geschichte, der an diesem Tag noch einmal richtig aufblühte.

Weiter zog es die Musikanten um 14.30 Uhr nach Frohsdorf, wo über Hauptstraße, Mühlbachgasse, Wiesengasse, Wiesenweg und Rosentalerstraße musiziert wurde. Den würdigen Abschluss bildete gegen 16.00 Uhr ein Platzkonzert in der Berggasse – ein letzter kräftiger Ton, bevor die Instrumente zur Ruhe kamen.

Ein Tag, der zusammenschweißt

Ein Musikverein, sieben Stationen und jede Menge gute Laune: Der Musikverein Lanzenkirchen bewies wieder einmal, wie sehr Blasmusik Menschen und Ortsteile zusammenbringt – mit musikalischem Können, unbeschwerter Freude und einer Stimmung, die durch den ganzen Ort trug.

Ein herzliches Vergelt's Gott gilt allen Zuschauerinnen und Zuschauern, allen Zuhörerinnen und Zuhörern, allen Applaudierenden und Spendenden sowie allen fleißigen Helferinnen und Helfern und Versorgern – für einen Tag, der zeigt, was Zusammenhalt auf dem Land bedeutet. Im Namen des Musikvereins: Danke für diesen großartigen Tag der Blasmusik!

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden