Die Fürstenfamilie von Monaco trauert um Antoine de Massy. Der 29-Jährige war am Sonntag tot auf einem Platz des Fürstentums aufgefunden worden, nachdem seine Angehörigen ihn zuvor offiziell als vermisst gemeldet hatten.
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Fürst Albert II. und Fürstin Charlène äußerten sich bestürzt über das Ableben des Adeligen, der ein Enkel von Prinzessin Antoinette war – der älteren Schwester des früheren Fürsten Rainier III.
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Ermittlungen nach dem Leichenfund
Im Zuge der Nachforschungen konzentrieren sich die Behörden auf die Rekonstruktion der letzten Stunden vor dem Auffinden. Bislang sind folgende wesentliche Details bekannt:
- Vermisstenmeldung und Entdeckung: Die Leiche des Verstorbenen wurde am Sonntag im öffentlichen Raum entdeckt, kurz nachdem die Suche eingeleitet worden war.
- Beobachtungen im Vorfeld: Nach Angaben aus informierten Kreisen wurde beobachtet, wie der junge Mann in der Nacht auf Sonntag eine Diskothek taumelnd verließ.
- Auswertung von Videobildern: Auf Aufzeichnungen stießen die Behörden auf eine männliche Person, die in Begleitung des Verstorbenen unterwegs war.
Begleiter in polizeilichem Gewahrsam
Nach dem Fund wurde der auf den Videoaufnahmen identifizierte Mann in Polizeigewahrsam genommen. Staatsanwalt Stéphane Thibault erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass die Person vorerst nicht als Beschuldigter geführt werde. Die Behörden betonen, dass nach derzeitigem Ermittlungsstand ein Ableben ohne Fremdeinwirkung nicht ausgeschlossen werden kann.
Große Anteilnahme im Fürstentum
Die Nachricht über den plötzlichen Verlust löste im monegassischen Herrscherhaus tiefe Betroffenheit aus. Die genauen medizinischen und rechtlichen Umstände des Todesfalls bleiben Gegenstand der laufenden behördlichen Abklärungen vor Ort.
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