Seit Februar befindet sich der Stiefsohn von Kronprinz Haakon in behördlicher Haft. Nachdem er zunächst im Gefängnis einsaß, wurde der Vollzug im Sommer gelockert: Seither verbringt Høiby seine Untersuchungshaft mit einer elektronischen Fußfessel auf dem geschichtsträchtigen Gut Skaugum. Dort sind dem Verurteilten soziale Kontakte gestattet, weshalb er in den herrschaftlichen Räumlichkeiten regelmäßig Besuch empfangen darf. Zu seinen Gästen zählte nun auch der bekannte norwegische Journalist und Unternehmer Danby Choi.
Wie die renommierte norwegische Tageszeitung "Dagbladet" berichtet, veröffentlichte Choi am 23. Oktober eine Aufnahme auf seinem Snapchat-Kanal, die das Medienhaus sichern konnte. Der Screenshot zeigt den Mette-Marit-Sohn in überraschend gelöster Atmosphäre: In brauner Hose und einem weißen Tanktop sitzt er entspannt auf dem Sofa und krault mit der Hand die Boxer-Hündin seines Freundes, während er mit einem breiten Lächeln direkt in die Handykamera blickt.
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"Haben Spaß": Zeuge spricht über intime Treffen
Ihrer Freundschaft konnten selbst die schwerwiegenden Vorwürfe nichts anhaben. Choi war im Februar 2026 am 16. Prozesstag als wichtiger Zeuge vor Gericht aufgetreten, wo es vor allem um Høibys Verhältnis zu seiner Ex-Freundin Nora Haukland ging. Damals zeichnete Choi ein schonungsloses Bild: "Ich glaube, Marius geht Beziehungen oft etwas falsch an, ich nenne es toxisch. Das staut sich auf und führt zu einer Abwärtsspirale aus Kontrolle und Eifersucht."
Trotz dieser harten Aussagen halten die beiden Männer fest zusammen. Gegenüber dem Magazin "Se og Hør" plauderte Choi nun ganz ungeniert über das Treffen auf Gut Skaugum: "Ich habe etwas Sushi mitgebracht, und dann haben wir über das Leben gesprochen. Wir haben Spaß und führen sehr gute Gespräche."
Warten auf den Berufungsprozess im Februar 2027
Für den norwegischen Hof bedeutet die Veröffentlichung neuen Zündstoff. Høiby war im Juni erstinstanzlich wegen schwerer Vorwürfe zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt worden. Da er Rechtsmittel eingelegt hat, soll der mit Spannung erwartete Berufungsprozess im Februar 2027 über die Bühne gehen. Bis dahin darf er seine Haftzeit unter milden Auflagen auf dem Landsitz der Kronprinzenfamilie absitzen.
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Dass der verurteilte Skandal-Sohn dort mit Feinkost und Freunden scheinbar unbeschwerte Stunden verbringt, sorgt in der norwegischen Öffentlichkeit erneut für hitzige Debatten über angebliche Privilegien der Monarchenfamilie.
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