Überholen unmöglich

F1-Aufreger: Monaco bekommt neuen Sprint

Formel-1-Fahrzeuge fahren dicht beieinander beim Neustart des Monaco-Grand-Prix durch eine Kurve.
© Getty Images
Die Formel 1 hat am Mittwoch ihren Rennkalender für die Saison 2027 mit einigen Änderungen präsentiert.
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An zehn von 24 Rennwochenenden werden Sprintrennen ausgetragen und damit vier mehr als zuletzt. Außerdem kehren die Rennen in Portimao (Portugal) und Istanbul (Türkei) anstelle von Zandvoort und Barcelona zurück. Die WM startet am 14. März in Bahrain und endet am 12. Dezember in Abu Dhabi. Der Große Preis von Österreich in Spielberg findet von 9. bis 11. Juli statt.

"Wir freuen uns sehr, Portugal und die Türkei in der Meisterschaft willkommen zu heißen und die Sprintrennen auf zehn Veranstaltungen auszuweiten, um unseren Fans noch mehr Spannung, Drama und Rad-an-Rad-Action zu bieten - all das, was unseren Sport so besonders macht", sagte Formel-1-CEO Stefano Domenicali in einer Mitteilung. Laut F1-Angaben sind die Zuschauerzahlen an Sprintwochenenden um zwölf Prozent höher als an regulären Rennwochenenden.

Sprintrennen in Monaco

Eine Überraschung im Kalender ist das geplante Sprintrennen in Monaco, wo Überholmanöver traditionell Mangelware sind. Mehrere Sprints sind am Saisonstart (Bahrain, Australien, Japan) sowie am Saisonende (Brasilien, Katar, Abu Dhabi) eingeplant. Das bedeutet, dass an den ersten drei von fünf Rennwochenenden Sprints gefahren werden sowie an den letzten drei von vier. Im Laufe des Jahres gibt es Sprintrennen in Kanada, Monaco, Großbritannien und Italien. Am Red-Bull-Ring in der Steiermark findet erneut ein reguläres Rennwochenende statt.

Die Formel 1 plant trotz des andauernden Iran-Kriegs auch wieder mit den lukrativen Stationen im Nahen Osten. Nach den Testfahrten in Sakhir (24. bis 27. Februar) soll die WM zwei Wochen später dort auch starten und in Saudi-Arabien fortgesetzt werden. Die letzten beiden Rennen sollen in Katar sowie Abu Dhabi stattfinden. In dieser Saison wurden die Gastspiele in Bahrain und Saudi-Arabien im April aus Sicherheitsgründen abgesagt. Das Bahrain-Rennen wird stattdessen mit Malaysia als Austragungsort am 4. Oktober nachgeholt. Noch offen ist, ob die Grand Prix in Katar und Abu Dhabi wie geplant in diesem Jahr die Weltmeisterschaft abschließen können. Als Alternative im Fall einer Absage ist ein Finale in Imola im Gespräch.

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