Ein Forschungsteam um Changbo Lu wertete 124 hochwertige Studien mit insgesamt 18.429 Erwachsenen ab 40 Jahren aus. Dabei verglichen die Forscher verschiedene Trainingsformen und deren Einfluss auf die Knochendichte.
Untersucht wurden Krafttraining, gemischtes Ausdauertraining, eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining, zügiges Gehen oder Joggen, Yoga und Tai-Chi sowie Ganzkörpervibration.
Auch interessant
Besonders deutlich fiel das Ergebnis beim zügigen Gehen beziehungsweise Joggen aus. Diese Bewegungsform war mit einer höheren Knochendichte an der Lendenwirbelsäule, am Oberschenkelhals und an der Hüfte verbunden.
Zwei bis drei Stunden pro Woche
An der Hüfte zeigte sich in der Analyse sogar nur beim zügigen Gehen oder Joggen ein klar messbarer Vorteil.
An der Lendenwirbelsäule verbesserten sowohl Gehen beziehungsweise Joggen als auch die Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining die Knochendichte. Auch am Oberschenkelhals zeigten sich Vorteile.
Nach den Berechnungen der Forscher könnten bereits zwei bis drei Stunden zügiges Gehen oder Joggen pro Woche ausreichen, um die Knochen zu stärken. Bei älteren Menschen oder Personen mit Übergewicht könnte allerdings etwas mehr Bewegung notwendig sein.
Yoga und Tai-Chi können Stürzen vorbeugen
Geht es nicht nur um die Knochendichte, sondern um Knochenbrüche, schnitten in der Analyse vor allem Yoga, Tai-Chi und gemischtes Ausdauertraining gut ab.
Ein möglicher Grund: Diese Bewegungsformen können auch das Gleichgewicht trainieren und dadurch dazu beitragen, Stürze zu vermeiden.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden