Neue Umfragen

CDU schwach wie noch nie: Absturz auf 18 Prozent

Eine Woche nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeigen zwei neue Sonntagsfragen denselben Trend: Die Union fällt, die AfD legt zu. Bei YouGov stehen CDU/CSU bei 18 Prozent – so niedrig wie noch nie. Die AfD kommt auf 29 Prozent. Bei GMS, berichtet die WELT, erreicht die Union 20 Prozent, die AfD 30.
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Die schwarz-rote Koalition unter Kanzler Merz hätte also nach GMS keine rechnerische Mehrheit mehr. Für die Union aber richtig schockierend ist die jüngste Studie der Demoskopen von YouGov (vom 11. bis 14. September 1787 Wahlberechtigte): AfD 29 (+1 gegenüber August), Union 18 (−2), Grüne 16 (+1), SPD 13 (+1), Linke 10 (−2), FDP 5, BSW 4.

GMS erhob die Daten vom 9. bis 14. September in 1009 Interviews: AfD 30 (+2 seit Mitte Juli), Union 20 (−3), Grüne 14, Linke und SPD je 11, FDP 4, BSW 3. Eine INSA-Erhebung für Bild stützt den Trend: AfD 29, Union 19,5. Umfragen sind keine Wahl. Die Fehlertoleranz liegt bei YouGov bei 2,5 Punkten. Der Trend über Institute hinweg ist trotzdem eindeutig.

Grüne nur noch 2 Prozentpunkte hinter CDU

Und: 51 Prozent der YouGov-Befragten meinen, andere Parteien sollten eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht grundsätzlich ausschließen – im August waren es 44 Prozent. Zugleich halten 59 Prozent die AfD weiter für rechtsextrem, 30 Prozent nicht. Die Brandmauer bröckelt jedenfalls in der Bevölkerung, während die Einordnung der Partei sich kaum ändert. Das ist der eigentliche Riss: Ablehnung und Öffnungswunsch existieren nebeneinander.

Für Merz verstärkt sich nochmals der Druck nach dem Einbruch der CDU in Magdeburg, und die Grünen nähern sich laut YouGov der Union. Die SPD als Koalitionspartner dümpelt im niedrigen Zehnerbereich. FDP und BSW bleiben unter oder an der Fünf-Prozent-Grenze.

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