Hausverbot

3 Nächte nicht geschlafen: 4 Polizisten verletzt

Backsteinmauer mit farbenfrohem Graffiti und bunten Lichtern bei Einbruch der Dämmerung.
© zVg
Hochkant aus einem Club an der Donaulände rausgeflogen ist Tschetschene (24), der anderen mit Prügel bedacht hatte. Der Aggro-Gast tobte draußen weiter.
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Wien. Rund ging's Freitag um 4.30 Uhr in der Früh und in und dann außerhalb eines elektrolastigen Underground-Club am Donaukanal: Dort soll ein 24-Jähriger aus der russischen Föderation, sprich: ein Tschetschene, im Zuge eines Lokalbesuchs einen anderen Gast, einen 37-Jährigen, bedroht und mittels eines Faustschlags verletzt haben.

Der Schläger wurde angezeigt und vom Awareness- sowie Securityteam hinausbegleitet, in weiterer Folge wurde durch den Lokalbesitzer ein Hausverbot ausgesprochen.

Wenig später wurde erneut der Polizeinotruf verständigt, da der 24-Jährige vor dem besagten Clublokal erneut erschien, lautstark umherschrie und die Örtlichkeit nicht verlassen wollte.

Tabletten, Koks und Alkohol intus

Bereits beim Eintreffen der Beamten zeigte sich der Mann äußerst aggressiv, gestikulierte mit seinen Fäusten und stellte trotz mehrfacher Aufforderung, sich zu beruhigen, mehr und mehr auf Kampfmodus um und bedrohte die anwesenden Polizisten.

In weiterer Folge versuchte der Tschetschene, die Beamten zu attackieren. Er wurde daraufhin wegen des Verdachts des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt vorläufig festgenommen. Im Zuge der Festnahme wurden vier Beamte verletzt. Drei von ihnen konnten ihren Dienst nicht weiter fortsetzen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der Beschuldigte in eine Justizanstalt gebracht. Seine Rechtfertigung: "Sorry, ich habe drei Nächte nicht geschlafen!" Überdies hatte er diverse Tabletten,  Kokain und jede Menge Alkohol konsumiert.

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