Wien. Gegen 19.00 Uhr ging es in Ottakring im Bereich des Lerchenfelder Gürtels rund, wo es zwischen sechs Syrern zu einer Rauferei kam. Dabei wurde ein 23-Jähriger, der mit zwei Freunden dort herumgelungert war, von einem Landsmann und dessen Clique (die man angeblich nicht kannte) attackiert, mit einem Pfefferspray eingesprüht und mit einem Messer niedergestochen. Als Tatverdächtige wurden drei Syrer (20, 21 und 23) in der Nähe des Tatortes von der Polizei gestellt, wer zugestochen hat, war auf den ersten Blick zu erkennen: Ein 23-Jähriger hatte am Hosenbein und an den Schuhen Blut. Die drei Beschuldigten wurden festgenommen.
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21-Jähriger lachte über Einsatz nur
Kurz davor war es ebenfalls gegen zwei Syrer in der Fußgängerzone beim Reumannplatz in Favoriten bei einem Mäci zu einem Einsatz gekommen: Die beiden jungen Zuwanderer wollten sich in den Keller unter dem Schnellrestaurant schleichen, um dort das Cannabis zu rauchen, das sie mit dabei hatten, wurden aber von Hausbewohnern darauf hingewiesen, dass sie hier nicht erwünscht waren. Die Situation eskalierte schnell, die Polizei musste einschreiten, doch da lachten die beiden nur hämisch. Als es zur Personenkontrolle kam, schlug der jüngere, ein 21-Jähriger, um sich und verletzte einen Polizisten: Festnahme.
Bei Drive-by-Shooting in Favoriten verletzt
Der dritte Vorfall ist der schrägste: Ein 35-jähriger Syrer wurde verletzt, als die Glasscheibe der Straßenbahnstation in der Absberggasse, in der er sich aufhielt, in tausend Stücke zersprang. Ein zufällig vorbeikommender Passant und Augenzeuge berichtete der Polizei, dass es aus einem von zwei Autos, die vorbeigerast waren, Schüsse - vermutlich aus einer Gasdruckpistole - gefallen waren. Der verletzte Araber, der sich nicht erklären kann, warum in seine Richtung geballert worden war ("Ich hab derzeit keine Feinde"), wurde ins Spital gebracht. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
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