Schachbrett-Mörder

Russischer Serienmörder gestand 63 Morde

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© REUTERS/Denis Sinyakov

Ein 33-jähriger Massenmörder hat in Russland vor Gericht zugegeben, 63 Menschen ermordet zu haben.

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Der auch "Irrer von Bisewski" oder "geisteskranker Schachspieler" genannte Russe Alexander Pitschuschkin hat vor Gericht ein umfassendes Geständnis abgelegt. Wie die Nachrichtenagentur Interfax am Dienstag berichtete, gab der 33-Jährige neben den ihm zur Last gelegten 52 Morden und Mordversuchen weitere elf Taten zu.

"Ich dachte, es wäre unfair, diese elf Menschen zu vergessen", sagte er in Moskau. Pitschuschkin machte als "Irrer von Bisewski" Schlagzeilen, weil er die meisten seiner Opfer im Bisewski-Park bei Moskau tötete.

Pitschuschkin soll Ermittlern zufolge vorgehabt haben, 64 Menschen zu töten - so viele Felder hat ein Schachbrett. Die russische Boulevardpresse bezeichnet ihn deshalb auch als "geisteskranken Schachspieler". Bei seiner Festnahme im Juni 2006 versicherte er: "Ich hätte niemals aufgehört, niemals. Mit meiner Festnahme haben sie viele Leben gerettet."

Laut Staatsanwalt Juri Sjomin wollte Pitschuschkin den "Rekord" des 1994 zum Tode verurteilten und hingerichteten russischen Serienmörders Andrej Tschikatilo brechen, der 53 Kinder und Jugendliche umbrachte.

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