Wegen Ukraine

Leere Regale: Jetzt Krisen-Gipfel

Leere Regale: Jetzt Krisen-Gipfel
© APA/GEORG HOCHMUTH
Die Krise verschärft sich von Woche zu Woche. Der Krieg stoppt den Nachschub.
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Wien. Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges werden im Alltag immer deutlicher. Am auffälligsten: Bei wichtigen Produkten gibt es bereits Engpässe.

Besonders Sonnenblumenöl ist extrem knapp. Grund: Weltweit kommen drei Viertel davon aus Russland oder der Ukraine. Auch andere Speiseöle sind rar. Die Folge: starke Preisanstiege, bei Ölen sind es 13 %.

Eine „angespannte Situation“ gibt es laut Handelsverband auch bei Butter. Landwirte und Molkereien leiden unter explodierenden Kosten für Energie, Futter und Dünger. Das gleiche gilt für Konserven. Beim ÖSTERREICH-Lokalaugenschein in diversen Supermärkten waren neben Öl-Regalen auch gewisse Nudeln und Mehl fast aus.

Nächste Folge des Krieges: Konsumgüter-Giganten wie Unilever (Knorr, Pfanni), Nestlé (Nescafe, Alete) und Procter & Gamble (Always, Pampers) erhöhen Preise.

Nehammer, Köstinger und Experten beraten Krise

Gipfel. Kurz nach der russischen Invasion wurde im Landwirtschaftsministerium ein Krisenstab eingerichtet. Etwa 50 Experten treffen sich wöchentlich. Kommende Woche – wahrscheinlich Dienstag – laden Ministerin Elisabeth Köstinger und Bundeskanzler Karl Nehammer zu einem Gipfel zur Versorgungssicherheit. Dabei sind die Experten und auch der Handelsverband.

Verschärfung. Die nächste Versorgungskrise werden wir in „drei bis vier Monaten spüren“, so Rainer Will vom Handelsverband. Corona ist schuld: Wegen des Lockdowns in Shanghai sind Hunderte Frachter gefangen. An Bord ist alles – von Spielzeug bis Elektronikartikeln.

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