Börse Tokio schließt knapp behauptet
Die Meinungen von Marktteilnehmern gingen am Freitag an der Tokioter Börse in unterschiedliche Richtungen. Auf der einen Seite wurde von Börsianern bekräftigt, dass das globale Wachstum, angetrieben von den USA, einen Anschub erfahren hatte. Dort publizierte das US-Außenministerium am Donnerstag, dass die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche gefallen sind. Im Vergleich zur Vorwoche sanken sie um 6.000 auf 312.000.
Einige Marktteilnehmer vertreten die Ansicht, dass die japanischen Aktienkurse noch nicht auf die globalen Wachstumserwartungen adäquat reagiert hätten. Demgegenüber stellt sich die Meinung einiger Marktteilnehmer, dass sich kurzfristig Zeichen auf eine Überhitzung der Märkte häuften.
Als Spitzenreiter erwiesen sich zum Wochenausklang die Titel der Immobilienbranche. Mitsui Fudosan gewannen 1,61 Prozent auf 3.526 Yen, Mitsubishi Real Estate kletterten 1,50 Prozent auf 2.570 Yen. Grund für die deutlichen Kursgewinne war die Überarbeitung eines Gesetzes zum Wiederaufbau von Wohnungseigentum. Das neue Gesetz werde laut Marktbeobachtern ein einfacheres Abreißen und Verkaufen ermöglichen.
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