Handelsverbands-Chef

Will stellt morgen Buch vor: "KI gefährdet Beziehungen"

Mann im Anzug hält das Buch „Denk für mich“ von Rainer Will und lächelt in die Kamera.
© Verlag
Handelsverbands-Chef Rainer Will stellt am Montagabend sein bedeutsames Buch zur Künstlichen Intelligenz vor: "Denk für mich" ist der Titel. oe24 hat mit ihm gesprochen.
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Im Morawa in der Bücherwelt Wollzeile im 1. Bezirk in Wien geht es am Montag, 21. September, ab 19 Uhr um das Thema unserer Zeit: Die Künstlichen Intelligenz (KI). Autor und Handelsverbands-Chef Rainer Will stellt sein Buch vor. Er sagt: "Die Künstliche Intelligenz gefährdet Beziehungen. Denn heute sprechen viele Menschen nicht nur mit ihrem Partner, sondern auch immer mehr mit der KI. Das hat Folgen."

In seinem Buch "Denk für mich" geht es um die Zeit, in der "die Menschheit aufhörte, verstehen zu müssen". Denn mit KI "kann man viel mehr Aufgaben erledigen, aber wenn man nicht mehr versteht, wie das geschieht, hat das Auswirkungen", sagt Will oe24.

Der Eintritt ist frei.

Buchcover von "Denk für mich" von Rainer Will mit schwarzem Hintergrund und weiß-gelber Schrift.
Rainer Will: Denk für mich. © Verlag

Mehr zum Buch

Das Buch richtet sich an all jene, die sich dafür interessieren, wie Künstliche Intelligenz nicht nur Wirtschaft und Technologie, sondern unsere Gesellschaft und letztlich das Menschsein verändert.
Bei technologischen Umbrüchen steht meist die Technologie selbst im Scheinwerferlicht. Ihre Möglichkeiten, ihre Leistungsfähigkeit, ihre Chancen und Risiken. "DENK FÜR MICH" richtet den Blick bewusst auf jenen Bereich, der dabei oft außen vor bleibt: auf den Menschen und darauf, was mit uns geschieht, wenn Maschinen zunehmend Aufgaben übernehmen, für die wir bisher selbst denken, verstehen und entscheiden mussten.

Darin liegt auch das zentrale Paradox des Buches. KI kann uns immer mehr Denken abnehmen. Gerade deshalb müssen wir umso intensiver darüber nachdenken, was diese Entwicklung mit uns macht.
Dieses Buch will keine fertigen Antworten liefern. Es versteht sich als Anstoß, über eine Technologie und ihre gesellschaftlichen Folgen nachzudenken, durch die wir selbst immer weniger nachdenken müssen.

Der individuelle Nutzen, nicht mehr alles selbst durchdenken und verstehen zu müssen, darf nicht dazu führen, dass wir als Gesellschaft aufhören, darüber nachzudenken, was diese Technologie mit uns und unserem Zusammenleben macht.

Zum Autor

Rainer Will ist ein österreichischer Manager und Autor. Er ist Geschäftsführer des österreichischen Handelsverbandes und wirkt in Gremien der europäischen Handels- und E-Commerce-Interessenvertretung mit.

Will studierte Betriebswirtschaft an der WU Wien und der London School of Economics. Er war beim Institute for International Research tätig, arbeitete anschließend bei Bene und danach fünf Jahre bei der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft im Bereich Strategie.
Als parteiloser wirtschaftspolitischer Berater war Will im Kabinett von Reinhold Mitterlehner tätig, zunächst unter dessen Funktion als Wirtschaftsminister, später als Vizekanzler Österreichs. Er verantwortete dort die Bereiche Unternehmensfinanzierung, Innovation und Technologie im Wirtschaftsministerium.

Vom Opinion Leaders Network wurde er 2021 und 2022 jeweils als Krisenmanager des Jahres im Bereich Interessenvertretung ausgezeichnet.

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