Parlamentswahl

Wahl-Wahnsinn in Schweden: Ein einziges Mandat entscheidet

Eine Frau spricht lächelnd an einem Rednerpult mit sozialdemokratischem Symbol im Hintergrund.
© EPA
Lediglich 26.169 Stimmen trennten die beiden Lager Mittwochnachmittag.
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Stockholm. Die schwedische Mitte-Links-Opposition hat einem Medienbericht zufolge das amtierende rechte Regierungsbündnis bei der Parlamentswahl mit einem hauchdünnen Vorsprung besiegt. Nach Auszählung von 99 Prozent der Stimmen vom Sonntag komme das Lager um Oppositionsführerin Magdalena Andersson von den Sozialdemokraten auf 175 der 349 Sitze im Parlament, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender SVT. Damit zeichnet sich in dem skandinavischen Land ein Regierungswechsel ab.

Der rechte Block von Ministerpräsident Ulf Kristersson, dem auch die rechtsextremen Schwedendemokraten angehören, steuert Daten der Wahlbehörde zufolge auf 174 Mandate zu. Lediglich 26.169 Stimmen trennten die beiden Lager Mittwochnachmittag.

Zwei Männer verlassen ein Gebäude bei Sonnenschein, einer mit Umhängetasche und Brille.
Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson © APA/AFP/TT News Agency/CLAUDIO B

"Die Wahrscheinlichkeit einer Wende ist zum jetzigen Zeitpunkt so gering, dass wir mit Sicherheit sagen können, dass die Opposition bei dieser Wahl die meisten Sitze erringen wird", berichtete SVT Mittwochabend weiter. Die Wahlbehörde zählt derzeit noch die letzten per Brief oder aus dem Ausland eingegangenen Stimmen aus. Es könnte noch bis Donnerstag dauern, bis das endgültige Ergebnis feststeht.

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