Schrill & schön
VMAs 2026: Das waren die besten und schlimmsten Looks des Abends
Die MTV VMAs waren noch nie der Ort für dezente Roben und klassische Hollywood-Garderobe. Schließlich gehören Lady Gagas legendäres Fleischkleid, Lil' Kims lilafarbener One-Breast-Look und Madonnas "Boy Toy"-Brautkleid längst zur Mode-Geschichte der Awards. Auch 2026 blieb der rote Teppich seiner extravaganten Linie treu: Leder, Spitze, Cut-outs und XXL-Silhouetten dominierten den Abend.
Doch wer traf mit seinem Look genau den richtigen Ton – und wer griff ins Klo?
BEST DRESSED
Taylor Swift: So sieht ein perfekter VMA-Look aus
Taylor Swift ließ sich Zeit und kam als einer der letzten großen Stars über den Red Carpet – dafür gehörte ihr der Moment dann ganz allein. Die Sängerin erschien in einer maßgeschneiderten Kreation von Tamara Ralph: Ein schwarzes, ärmelloses Oberteil mit transparenten Cut-outs traf auf einen dramatisch drapierten, silbernen Paillettenrock. Dazu trug Swift scharf gezogenen schwarzen Eyeliner und einen neuen, schulterlangen Bob.
Der Look schaffte genau das, was ein gelungenes VMA-Outfit können muss: Er war glamourös genug für einen großen Award-Moment, aber gleichzeitig heiß und modern. Besonders die Kombination aus strengem schwarzen Oberteil und fließendem Glitzerrock machte den Look aufregend, ohne verkleidet zu wirken.
VMA's Best-Dressed
1 / 5
Auch interessant
WORST DRESSED
Paris Hilton: Zu viel Glitzer auf einmal
Paris Hilton und Schwester Nicky setzten beide auf maximalen Glamour. Paris trug einen silbernen, drapierten Mini-Look von The Blonds, kombiniert mit extrem hohen, geschnürten Overknee-Stiefeln.
Das Problem: Jeder einzelne Bestandteil wollte der Star des Looks sein. Glitzer, Drapierung, Mini-Länge und Statement-Boots konkurrierten miteinander, statt ein Gesamtbild zu ergeben. Für Paris typisch – aber diesmal wirkte der Y2K-Showgirl-Look eher überladen als ikonisch.
Auch Sombr, Bebe Rexha, Teyana Taylor und Co. griffen dieses Mal bei ihrer Look-Wahl definitiv daneben.
VMA's Worst-Dressed
1 / 9
Bei den VMAs gilt: Lieber zu viel als zu wenig
Natürlich funktionieren die VMAs nach anderen Fashion-Regeln als Oscars oder Golden Globes. Hier soll Mode provozieren, Spaß machen und im Idealfall am nächsten Morgen noch Gesprächsthema sein. Genau deshalb können selbst die vermeintlichen Fashion-Flops interessanter sein als zehn perfekt sitzende schwarze Abendkleider.
2026 zeigte sich dennoch besonders deutlich: Die besten Looks waren nicht unbedingt die lautesten. Taylor Swift, Charli xcx und Raye bewiesen, dass ein Outfit auch dann hängen bleibt, wenn nicht jedes einzelne Kleidungsstück um Aufmerksamkeit kämpft.
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden