Die weltweit einzigartige Eintrittsgebühr ist seit ihrer Einführung umstritten. Ziel ist es, den gewaltigen Andrang auf die historische Altstadt an besonders stark besuchten Tagen zu reduzieren.
Offenbar ist die Stadt inzwischen überzeugt, dass die bisherige Gebühr dafür zu niedrig ist. Zwischenzeitlich waren sogar 50 Euro Eintritt im Gespräch.
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Millionen Euro trotz voller Gassen
Finanziell hat sich das Modell für Venedig bereits ausgezahlt. Mehr als 650.000 zahlende Tagesgäste brachten der Stadt 2026 insgesamt mehr als fünf Millionen Euro ein.
Den Massentourismus konnte die Gebühr bisher allerdings nicht stoppen. An besonders beliebten Tagen sind die engen Gassen und Plätze weiterhin voll.
Mit einem höheren Preis hofft die Stadt, dass sich mehr Besucher für ruhigere Tage entscheiden. An diesen soll nach den bisherigen Plänen kein Eintritt fällig werden.
Aktuell ist der Eintritt wieder gratis
Derzeit müssen Touristen keinen Eintritt für Venedig bezahlen. Die Testphase der bisherigen Regelung endete am 27. Juli 2026.
Ab Ostern 2027 könnte die Gebühr allerdings zurückkehren – möglicherweise deutlich teurer und an mehr Tagen. Für eine umfassende Reform braucht Venedig noch die Zustimmung der italienischen Regierung.
Auch Hotels könnten teurer werden
Nicht nur Tagesgäste könnten künftig tiefer in die Tasche greifen. Im Rathaus wird auch über eine Erhöhung der Kurtaxe für Touristen nachgedacht, die mehrere Tage bleiben und in Hotels oder Ferienwohnungen übernachten.
Damit könnte ein Venedig-Urlaub für Besucher künftig auf mehreren Wegen teurer werden.
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