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USA greifen jetzt Iranische Öl-Insel an

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US-Präsident Donald Trump hat den Angriff auf die enorm wichtige Insel Qeschm jetzt offiziell zugegeben.
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Die US-Armee hatte eine Luftabwehreinrichtung nach ihrem Aufbau bombardiert, sagte Trump am Dienstag telefonisch dem Sender Fox News. "Als sie fertiggestellt war, haben wir sie vergangene Nacht sehr schön getroffen", sagte Trump.

Auch die iranische Nachrichtenagentur IRNA meldete fünf Explosionen kurz hintereinander auf die Insel Qeshm in der Straße von Hormuz.

DARUM ist die Insel so wichtig für den Iran

Qeschm ist die größte Insel im Persischen Golf und liegt wie ein Riegel direkt an der engsten Stelle der Meerenge (die dort nur etwa 35 bis 40 Kilometer breit ist). Wer die Insel militärisch kontrolliert, beherrscht die gesamte Schifffahrtsroute.

Und ein Fünftel des weltweiten Erdöls passiert diese Meerenge. Blockaden oder Angriffe von Qeschm aus lassen die globalen Ölpreise sofort in die Höhe schnellen und bedrohen die weltweite Energieversorgung.

Ölverschmutzung am Strand von Qeshm Island mit Fischerbooten und verschmutztem Wasser.
Bereits im August trat Öl vor der Küste der Insel aus, nachdem Tanker getroffen wurden. © AFP

Iran: "Weit entfernt von Frieden"

Eine Einigung für ein Kriegsende im US-Iran-Konflikt ist hingegen laut einem iranischen Regierungsvertreter noch weit entfernt. Der Iran werde die "überzogenen Forderungen" der USA nicht akzeptieren, sagte der Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.

Katar agiert als Vermittler und machte zuletzt einen Vorschlag zur Konfliktbeilegung, der ein Wiederaufflammen des Kriegs nach den US-Kongresswahlen verhindern soll.

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