Köln-Edition

TV-Schock: Aus für Tatort-Star nach 30 Jahren

Zwei Männer posieren lachend vor einer Wand mit „Tatort“-Logo und Zielscheibenmotiv.
© ullstein bild via Getty Images
Nach drei Jahrzehnten im Einsatz nimmt Klaus J. Behrendt seinen Hut und verabschiedet sich für immer vom beliebten Tatort Köln.
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Die 100. Folge wird voraussichtlich im Herbst 2027 in der ARD ausgestrahlt. Nach drei Jahrzehnten als Hauptkommissar Max Ballauf verabschiedet sich Schauspieler Klaus J. Behrendt aus persönlichen Gründen aus dem Dienst. Gemeinsam mit seinem Kollegen Freddy Schenk löst er im beliebten Tatort Köln noch den großen Jubiläumsfall, bevor für ihn endgültig Schluss ist.

Zwei Männer sitzen nebeneinander vor einem Café und schauen in die Kamera.
Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Schenk (Dietmar Bär) im Jahr 2000. © United Archives via Getty Images

Abschied nach 100 Folgen

Die Entscheidung hat für den Schauspieler eine besondere symbolische Bedeutung. "Mein Ziel waren immer 100 Folgen", erklärt der Darsteller seinen geplanten Ausstieg. Bereits vor dem Start im Kölner Team hatte er acht Fälle in Düsseldorf gedreht, bevor eine beispiellose Ära begann, die damals für ihn noch "unvorstellbar" war. Im Jahr 2027 blickt Klaus J. Behrendt zudem auf insgesamt 50 Berufsjahre zurück. Er begann seine berufliche Laufbahn einst als Bergmechaniker unter Tage, bevor seine erfolgreiche TV-Karriere startete.

Mehr Zeit für Familie

Nun möchte der TV-Kommissar vor allem mehr Zeit für sich und seine Familie haben. Die Dreharbeiten zum Jubiläum finden noch in diesem Jahr statt. Die lange Laufbahn des Teams zeichnet sich durch besondere Meilensteine aus:

  • Das Duo ermittelt seit 30 Jahren gemeinsam vor der Kamera.
  • Die Schauspieler lernten sich bereits 1993 bei Dreharbeiten kennen.
  • Der 100. Fall bildet den feierlichen Schlusspunkt für das Ermittler-Duo.

Freddy Schenk ermittelt weiter

Für seinen Partner Dietmar Bär ist beim Tatort Köln allerdings noch lange nicht Schluss. Obwohl er den Entschluss seines Kollegen "natürlich schweren Herzens" akzeptiert, kündigte Bär an: "Ich und unser Kölner Team haben noch Lust, weiterzumachen. Also: Let‘s go!" Auch Klaus J. Behrendt schließt nicht aus, in Zukunft wieder für andere Projekte vor der Kamera zu stehen: "Auch wenn das nicht heißt, dass ich gar nicht mehr vor der Kamera stehen möchte." Mit dem Ausstieg endet eine der prägendsten Epochen, die der Tatort Köln je gesehen hat.

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