Ende 2023 erhielt Johann Lafer die Diagnose Lymphdrüsenkrebs, ein sogenanntes Non-Hodgkin-Lymphom. Anfang 2026 verschlechterte sich sein Zustand, weshalb sechs Chemotherapie-Zyklen folgten.
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Viel Gewicht verloren
Die Behandlung verlangte dem beliebten Koch viel Kraft ab: Er verlor seine Haare und nahm nach eigenen Angaben rund 20 Kilo ab. Während der Therapie verließ ihn zeitweise der Mut und er wusste nicht mehr weiter. Inzwischen liegt die Chemotherapie hinter ihm und er erhält aktuell eine Immuntherapie, wodurch es ihm wieder besser geht.
Starker Zusammenhalt in der Familie
In den schweren Momenten gaben ihm seine Ehefrau Silvia, seine beiden Kinder sowie die erweiterte Familie Kraft. Silvia Lafer erklärte, dass die Familie ihn mit Zuversicht und Mut wieder aufgebaut und nichts heruntergespielt habe.
- Ehefrau Silvia: Seit 1990 mit Johann verheiratet, organisierte die Unterstützung mit den Verwandten.
- Tochter Jennifer und Sohn Jonathan: Beide wohnen in Den Haag, reisten aber so oft wie möglich an, um ihren Eltern beizustehen.
- Schwager Markus, Schwägerin Kerstin und Nichte Anne: Sprangen ein, wenn Ehefrau Silvia verhindert war, und halfen der ganzen Familie durch diese Phase.
Neue Perspektive durch Erkrankung
Bei einem Treffen im Restaurant "Kaiserhof" im Weinland, das von Schwager Markus Buchholz geführt wird, zeigte sich Lafer wieder strahlend und mit seinem Markenzeichen, dem Schnurrbart. Der TV-Koch erklärte, durch die Erkrankung nachdenklicher geworden zu sein. Vieles habe für ihn einen neuen Stellenwert bekommen, insbesondere die gemeinsame Zeit mit den Angehörigen. In diesem Jahr verbrachte die Familie unter anderem gemeinsam einen Urlaub in Kroatien.
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