Salzburg-Mastermind
Spannung um neuen Festspiel-Intendanten
Die "Zukunft der Salzburger Festspiele" wird am Freitag um 10 Uhr im Großen Festspielhaus enthüllt. Eine Pressekonferenzeinladung wurde am Mittwoch vom Büro der Salzburger Landeshauptfrau und Kuratoriumsvorsitzenden Karoline Edtstadler (ÖVP) versandt. Dabei könnte es allerdings eine Überraschung geben. Statt der zuletzt kolportierten Doppelspitze aus der Amsterdamer Opernchefin Sophie de Lint und Regisseur Barrie Kosky könnte Peter de Caluwe als Intendant präsentiert werden.
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Am Dienstagabend dürften, so Insider, Verhandlungen über die genauere Ausgestaltung der Verträge und der Aufgabenverteilung von de Lint und Kosky geplatzt sein. Mehrere Medien meldeten, dass sich abzeichne, dass die 52-jährige, aus Rotterdam stammende de Lint als Intendantin bestellt werde und der 59-jährige, aus Australien gebürtige Kosky aufgrund zahlreicher Regieverpflichtungen nur der Titel eines "Co-artistic-Director" zukommen werde.
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Caluwe offenbar mittlerweile Favorit
Am frühen Mittwochnachmittag berichteten die "Salzburger Nachrichten" online, dass die Gespräche eine neue Wendung genommen hätten: "Offenbar sind Sophie de Lint und Barrie Kosky nicht mehr im Rennen. Stattdessen dürfte Peter de Caluwe, der frühere Intendant der Oper Monnaie in Brüssel, bestellt werden, und zwar als alleiniger Intendant."
Schon der legendäre, 1991 bis 2001 amtierende Festspiel-Intendant Gerard Mortier wechselte von der Monnaie-Oper nach Salzburg. Die Festspiele 2027 werden von Interimsintendantin Karin Bergmann geplant und durchgeführt, die auch noch für 2028 vorplant. Die neue Intendanz übernimmt demnach mit Ende der Festspiele 2027. Nach übereinstimmenden Medienmeldungen dürfte am Freitag auch eine Vertragsverlängerung von Präsidentin Kristina Hammer (57) bekanntgegeben werden.
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