Ab 20. September

"Sounds of Music"-Museum öffnet in Salzburg

Trapp Familiy Singers
© Wikipedia
"Alle, die in dem Film mitgemacht haben, haben eine besondere Beziehung zu Salzburg", freut sich Schauspieler Nicholas Hammond, der in der Hollywood-Produktion den Friedrich dargestellt hatte, über das neue Angebot.
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Ab Sonntag ist "Sound of Music Salzburg", das auf dem Areal von Schloss Hellbrunn im ehemaligen Jäger- und Tierwärterhaus sowie der Remise untergebracht wurde, für Besucher geöffnet. Von der Idee bis zur Realisierung sei ein langer Weg gewesen, sagte Martin Hochleitner, Direktor des SalzburgMuseums, am Donnerstag beim Presserundgang durch das neue Museum. Seit den 1980er-Jahren wird über ein Museum für "Sound of Music" nachgedacht. Besonders langwierig waren neben der Standortsuche die Verhandlungen über die Film-, Musik- und Schauspielerrechte.

Kleider und privates Filmmaterial

Ausgestellt werden das Kleid, das Kym Karath vor mehr als 60 Jahren als "Gretl" getragen hat, die Signalpfeife, die Georg Ritter von Trapp gehörte, und jene, die Christopher Plummer als Georg von Trapp im Film verwendete, ein Winterdirndl aus dem Kleiderkasten von Maria Augusta von Trapp, unzählige Filmplakate, privates Filmmaterial von den Dreharbeiten, Schallplatten und Dokumente.

Herzstück ist nachgebauter Pavillon

Pavillon Nachbau
Drehort von zwei der bekanntesten Filmszenen © Salzburg Museum

Das von Chefkurator Peter Husty entwickelte Konzept verwebt zwei Geschichten: jene der realen Familie Trapp, die 1938 Salzburg wegen des Nationalsozialismus verließ und sich in Amerika ein neues Leben aufbaute, und jene des Hollywood-Films mit Julie Andrews und Christopher Plummer in den Hauptrollen, der 1965 Premiere hatte, fünf Oscars erhielt und alljährlich tausende Touristen an die Originalschauplätze in Stadt und Land Salzburg führt. "Wir sind kein Kino, in dem man Ausschnitte aus dem Film sieht", stellte Husty klar.

Ein Herzstück der Ausstellung ist der nachgebaute Pavillon, der im Film Drehort für zwei der bekanntesten Szenen ist. Im Museum kann man sich durch 360°-Projektion, Surround-Sound und Effekte mitten in die Szenen versetzen und bei "Do-Re-Mi" oder "Sixteen Going on Seventeen" mitsingen.

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