Comeback
Ronaldo-Hammer mit 41: Superstar überrascht nach WM-Tränen
Nach dem bitteren WM-Aus flossen die Tränen, ein Abschied aus dem Nationalteam stand im Raum. Jetzt ist klar: Cristiano Ronaldo macht weiter. Portugals neuer Teamchef Jorge Jesus hat den 41-jährigen Superstar in sein erstes Aufgebot berufen. Und stellt gleich klar, dass es für CR7 keinen Sonderstatus gibt.
Nach WM folgt die nächste Ronaldo-Wende
Das 0:1 gegen den späteren Weltmeister Spanien im WM-Achtelfinale hatte Ronaldo schwer getroffen. Mit Tränen in den Augen stand der fünffache Weltfußballer im AT&T Stadium in Dallas. Anschließend erklärte er: "Es war tatsächlich meine letzte Weltmeisterschaft, ja."
Ob er auch seine Karriere im Nationalteam beenden würde, ließ Ronaldo damals offen. Er wolle sich Zeit zum Nachdenken nehmen und Zeit mit seiner Familie verbringen. Im August deutete der Stürmer von Al-Nassr zudem an, dass die Saison 2026/27 seine letzte als Profi werden könnte.
Nun steht Ronaldo im 25-Mann-Kader für Portugals Start in die Nations League. Der Titelverteidiger trifft am Donnerstag auf Wales (20.45 Uhr) und gastiert am 27. September bei Norwegen (20.45 Uhr).
Auch Dortmund-Stürmer Fabio Silva ist dabei. Er wurde erstmals seit November 2024 wieder einberufen.
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Jesus macht Ronaldo eine klare Ansage
Ronaldo und Jorge Jesus kennen einander bereits bestens. In der vergangenen Saison arbeiteten sie bei Al-Nassr zusammen. CR7 erzielte unter seinem Landsmann in 37 Pflichtspielen 30 Tore und gewann mit ihm die Meisterschaft in Saudi-Arabien.
Dass diese gemeinsame Vergangenheit bei der Kadernominierung eine Rolle gespielt habe, bestritt der 72-jährige Trainer allerdings ausdrücklich.
"Cris ist wie die anderen: Wenn er Leistung bringt, spielt er; wenn nicht, spielt er nicht. Das sage ich allen, da gibt es für Cris keine Ausnahme."
Ronaldo habe als fünffacher Weltfußballer zwar "einen anderen Status", betonte Jesus. Auf seine sportlichen Entscheidungen habe das aber keinen Einfluss.
Nach dem Auftakt gegen Wales und Norwegen warten auf Portugal weitere Nations-League-Duelle: Am 1. Oktober geht es auswärts gegen Dänemark, am 4. Oktober folgt das Heimspiel gegen Norwegen.
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