Buchloe. Auf der deutschen Autobahn 96 bei Buchloe im Ostallgäu ist in Fahrtrichtung München ein Reisebus umgekippt. Zwei Menschen seien dabei ums Leben gekommen. Von acht Schwerverletzten sei eine Person in kritischem Zustand, berichtet eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. Genauere Angaben zur Identität der Opfer waren zunächst nicht bekannt. Die Rede war von etwa 25 Leichtverletzten.
"Das war ein voll besetzter Reisebus", schilderte die Polizeisprecherin. Etwa 40 bis 50 Menschen seien an Bord gewesen, sie hätten alle die philippinische Staatsangehörigkeit. Ob der Busfahrer dazu zählt, blieb zunächst, genauso wie weitere Details, unklar. Die beiden Gestorbenen waren Insassen des Busses. Der Busfahrer sei nicht unter ihnen, ergänzte die Sprecherin.
Reisebus war auf dem Weg zum Oktoberfest
Laut "Bild" soll im Bus eine Reisegruppe aus den Philippinen, bestehend aus etwa 50 Personen, gesessen sein. Die Businsassen seien von Mailand auf dem Weg zum Oktoberfest in München gewesen, zitiert die deutsche Zeitung den Polizeisprecher Martin Cornils.
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So kam es zu dem tragischen Bus-Unfall
Wie "Bild" weiter berichtet sei der in Italien gemeldete Reisebus ohne Einwirkung eines weiteren Fahrzeuges vom rechten Fahrbahnrand abgekommen und in eine Böschung neben der Autobahn gestürzt.
Bei dem Unfall wurde die Frontscheibe des Busses völlig zerstört. Unklar ist, was zu dem Unfall führte. Die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter beauftragt, das Geschehen zu rekonstruieren.
Die schwäbische Stadt Buchloe im Ostallgäu liegt direkt an der Bundesautobahn 96 zwischen München und Memmingen.
Immer wieder Unfälle mit Bussen
Erst kürzlich starben fünf Menschen bei einem Unfall eines niederländischen Busses in der Schweiz. Drei weitere wurden schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt, wie die Kantonspolizei Graubünden am 10. September berichtete. Der Bus prallte gegen eine Leitplanke und kam dann rechts von der Straße ab. Er kippte um und blieb auf der Seite liegen. Die Unfallstelle befand sich an der Ausfahrt einer etwa 200 Meter langen Baustelle.
Bei einem Unfall auf der A3 bei Wörth an der Donau (Landkreis Regensburg) wurden am 6. September 30 Menschen verletzt - 15 von ihnen saßen in einem Reisebus, sie erlitten leichte Verletzungen. Ein Wagen war laut Polizeiangaben auf den Reisebus und ein weiteres Fahrzeug in stockendem Verkehr aufgefahren.
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