Trotz Umbruch
ÖFB-Chef Pröll fordert Aufstieg in Liga A
Trotz der Abwesenheit zahlreicher prominenter Spieler rechnet der Verbandschef mit einem wunschgemäßen Abschneiden. "Wenn man Teamchef Ralf Rangnick bei der Kaderbekanntgabe zugehört hat mit dem Anspruch, dass es scheppern wird, dann ist alles angerichtet für einen erfolgreichen Lehrgang", sagte Pröll der APA.
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Der nicht matchfitte David Alaba, der zurückgetretene Marko Arnautovic, der im ÖFB-Team pausierende Marcel Sabitzer und der verletzte Christoph Baumgartner sind gegen Israel (Donnerstag, 20.45 Uhr, Linz), Kosovo (Sonntag, 18.00 Uhr, Wien und 4. Oktober, 18.00 Uhr, Pristina) und Irland (1. Oktober, 20.45 Uhr MESZ, Dublin) sowie in den abschließenden beiden November-Partien nicht dabei. Zudem fehlt Konrad Laimer zumindest in den ersten beiden Matches. "Es gibt eine Neuaufstellung in mehreren Bereichen. Die wirkliche Herausforderung liegt jetzt darin, die neuen Spieler relativ rasch zu integrieren und eine Mannschaft zu formen", erklärte Pröll.
Neue Hierarchien im ÖFB-Team
In der ÖFB-Auswahl müsse nun eine neue Hierarchie entstehen, meinte der 58-Jährige. "Jetzt wird man sehen, wer rasch Führungsrollen übernimmt. Es gibt genügend Spieler, die schon lange im Nationalteam sind und in diese Rollen reinwachsen werden. Aber natürlich werden Geflechte und persönliche Beziehungen neu geordnet, und das zu begleiten und zu gestalten, wird Aufgabe der Trainer und Führungsspieler sein."
An der Zielsetzung für die Nations-League-Gruppenphase ändert der Umbruch nichts. "Wir wollen in Liga A aufsteigen. Das ist unser sportlicher Anspruch und auch ökonomisch attraktiv", sagte Pröll.
Im Falle eines Aufstiegs in die höchste Liga, in der Österreich bereits 2022 spielte, würden in zwei Jahren Duelle mit den europäischen Top-Teams warten. Um dies zu erreichen, müsste die ÖFB-Auswahl die Gruppe gewinnen. Bei Endrang zwei könnte man im Aufstiegs-Play-off im März 2027 den Sprung in die höchste Nations-League-Etage fixieren.
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