Fremdfinanzierung
Musk: SpaceX sichert sich 40 Milliarden Dollar für KI-Chips
Die gute Bonitätseinstufung des Unternehmens sowie die Einnahmen aus dem Satelliten-Internetdienst Starlink und dem Geschäft mit Raketenstarts hätten den Zugang zu Krediten gesichert.
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Es handle sich in erster Linie um kündbare Schuldtitel für den Kauf von Grafikprozessoren, die im ersten und zweiten Quartal eintreffen würden, erklärte Musk. Für das laufende Quartal sei dies kein wesentlicher Faktor.
Die Nachrichtenagentur Reuters hatte Anfang des Monats gemeldet, dass SpaceX mit Banken und Vermögensverwaltern über die Beschaffung von 40 Milliarden Dollar für den Kauf von KI-Chips des US-Konzerns Nvidia verhandle. Die Finanzierung unterstreicht den enormen Kapitalbedarf des KI-Booms, da Technologieunternehmen darum wetteifern, sich fortschrittliche Prozessoren zu sichern und die für die KI-Entwicklung erforderliche Rechnerinfrastruktur aufzubauen.
Umsatz kletterte im dritten Quartal um 161 Prozent auf 14,58 Milliarden Dollar
Im dritten Quartal kletterte der Umsatz von SpaceX im Jahresvergleich um 161 Prozent auf 14,58 Milliarden Dollar. Das abgelaufene Jahresviertel lieferte den bislang deutlichsten Beweis dafür, dass sich die massiven KI-Investitionen von SpaceX in steigenden Umsätzen niederschlagen, auch wenn die Ausgaben für die Rechnerinfrastruktur gewaltig bleiben und sich die Investitionsausgaben auf 19,6 Milliarden Dollar fast verdreifachten.
Das Gemeinschaftsunternehmen Terafab von SpaceX und dem Autobauer Tesla im texanischen Austin soll im Mai oder Juni kommenden Jahres seinen ersten Test-Chip produzieren. Die Massenproduktion wird für das dritte Quartal 2028 angestrebt. Bereits vor seinem aufsehenerregenden Börsengang hatte SpaceX in den Zulassungsunterlagen die Herstellung eigener Grafikprozessoren als eine der wesentlichen Investitionsausgaben aufgeführt und potenzielle Investoren auf die großen Ausgabenpläne zur Entwicklung von KI und anderen Technologien hingewiesen.
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