Am Wahlsonntag
Moskau brennt: "Beispielloser Angriff" auf Putins Hauptstadt
Bei einem der bisher schwersten ukrainischen Drohnenangriffe auf die Oblast Moskau sind laut russischen Behörden zwei Menschen ums Leben gekommen. Zudem sei eine Ölraffinerie in der russischen Hauptstadt getroffen worden.
Auch interessant
Der Angriff ereignete sich am letzten Tag der Parlamentswahlen - im Sinne westlicher Standards weder frei noch fair - in Russland. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin sprach am Sonntag von einer beispiellosen Attacke, die eindeutig darauf abgezielt habe, die Abstimmung zu stören. "Der Gegner hat dies nicht erreicht", erklärte er auf dem Kurznachrichtendienst Telegram.
Dieser Twitter Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Twitter“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Sobjanin zufolge fing die Luftverteidigung seit Samstag mehr als 1.600 Drohnen ab, von denen 450 auf Moskau gesteuert worden seien. In der Hauptstadt selbst habe es keine Opfer gegeben. Im Umland habe es Schäden an Wohnhäusern gegeben. Im Bezirk Ramenskoje mussten laut Gouverneur Andrej Worobjow 400 Menschen, darunter 70 Kinder, aus einem 21-stöckigen Hochhaus herausgeholt werden. Augenzeugen der Nachrichtenagentur Reuters berichteten von Explosionen und Rauchwolken über der Moskauer Raffinerie. Das Ausmaß der Schäden an der Anlage war zunächst unklar.
Dieser Twitter Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Twitter“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Mit dem Vorfall setzen die Ukraine und Russland ihre Angriffe auf die gegenseitige Energieinfrastruktur fort. US-Präsident Donald Trump hatte noch am Montag mitgeteilt, beide Seiten hätten sich auf ein Ende dieser Schläge geeinigt. Die wiederholten ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien haben bereits zu Engpässen bei Ölprodukten und steigenden Kraftstoffpreisen in Russland geführt. Die nun getroffene Moskauer Anlage verarbeitete im Jahr 2024 rund 11,6 Millionen Tonnen Öl. Eine Stellungnahme der Regierung in Kiew lag zunächst nicht vor. Beide Seiten betonen stets, keine Zivilisten ins Visier zu nehmen.
Vier Tote bei russischen Drohnenangriffen auf Region Kiew
Bei russischen Angriffen auf die Region Kiew sind unterdessen nach ukrainischen Behördenangaben vier Menschen getötet worden, darunter drei Kinder. Eine Mutter und ihre beiden drei Jahre alten Kinder kamen nach Angaben des Rettungsdienstes ums Leben, als eine russische Drohne ein Wohnhaus traf. Ein weiteres Mädchen starb dem Gouverneur der Region, Tymur Tkatschenko, zufolge im Krankenhaus nach einem separaten Drohnenangriff.
Insgesamt seien bei den mehr als 24 Stunden andauernden Angriffen 31 Orte in fünf Bezirken beschädigt worden, erklärte Tkatschenko weiter. Am stärksten betroffen sei der südwestliche Bezirk Fastiw gewesen.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden