Wirtschaftsprogramm

Linz will mit "Industrial Intelligence" punkten

Andritz erweitert in Linz Süd
© Andritz
Ziel ist es, Linz als Standort der industriellen Erneuerung zu positionieren und jene Technologien weiterzuentwickeln, die künftig weltweit gefragt sein werden.
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Mehr als 100 Stakeholder aus Wirtschaft, Forschung und Politik folgten der Einladung von Bürgermeister Dietmar Prammer und Wirtschaftsstadtrat Thomas Gegenhuber (beide SPÖ) zur Präsentation des neuen Wirtschaftsprogramms der Stadt Linz in die Tabakfabrik. Das vom Gemeinderat am 2. Juli beschlossene Programm wurde erstmals einem breiten Kreis relevanter Akteure vorgestellt. „Dieses Wirtschaftsprogramm ist ein lebendiges Dokument. Eine Zukunftsagenda, die wir mit der Umsetzung laufend weiterentwickeln", sagt Gegenhuber.

Besondere Chancen sehen Wirtschaftsverantwortliche in den beiden Zukunftsfeldern "Industrial Intelligence" und "Clean Technologies". Industrial Intelligence steht für die Verbindung von Industrie, Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz – etwa durch intelligente Produktionssysteme, digitale Zwillinge oder datengetriebene Prozessoptimierung. Clean Technologies umfassen klimafreundliche Technologien und Lösungen in puncto Wasserstoff, Carbon Management, Kreislaufwirtschaft oder Energiesysteme. Maschinen- und Anlagenbauer Andritz verdoppelt zum Beispiel aktuell die Produktionskapazitäten in Linz - und schafft bis zu 150 neue Arbeitsplätze.

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