1.000 Soldaten

Legionellen-Nachweis in Hörschinger Kaserne

Fliegerhorst Vogler
© Militärkommando OÖ
Im Kepler Universitätsklinikum in Linz wird derzeit ein junger Mann wegen einer Infektion mit Legionellen intensivmedizinisch betreut - er ist aber kein Soldat.
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Der Legionellen-Ausbruch, der seit fast zwei Monaten Linz beschäftigt, hat auch die Bundesheerkaserne in Hörsching betroffen. Bundesheersprecher Oberst Gerhard Oberreiter hat in einem ORF OÖ-Interview informiert, dass im Sommer Legionellen in der Kaserne nachgewiesen wurden. Die rund 1.000 Soldaten wurden rechtzeitig gewarnt. Zu Infektionen ist es laut Oberreiter nicht gekommen.

Abhilfe durch Spülreglement

"Wir haben in Hörsching auch Quartiere für Gäste, man kann sich das wie Hotelzimmer vorstellen. Diese Quartiere sind nicht immer belegt und frequentiert, so konnten sich die Legionellen überhaupt erst entwickeln“, erklärt Oberreiter die Quelle.

Die Trinkwasserleitungen seien teilweise bis zu 90 Jahre alt. Die Gefahr durch Legionellen wurde allerdings rechtzeitig erkannt.  "Wir haben die betroffenen Duschen dann gesperrt und einem speziellen Spülreglement unterzogen. Das Problem mit den Legionellen war somit im August wieder beseitigt", so Oberreiter.

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