In ganz OÖ

Kürzungslandkarte.at: OÖ liegt nach Wien auf Platz 2

Kürzungslandkarte
© Getty Images
In OÖ wurde heuer vor allem bei der Integrationsarbeit viel gekürzt: Beim Verein migrare wurdenz z.B. zwei Projekte vollständig eingestellt. Und mit 31. August 2026 ist die Vor-Ort-Beratung in den Bezirken Gmunden, Steyr, Eferding und Vöcklabruck entfallen.
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Die Kürzungslandkarte dokumentiert, wo Österreich bei sozialen Angeboten spart. Nach drei Monaten langten laut moment.at 201 Meldungen ein: Besonders häufig werde beim Personal gekürzt. Arbeitsmarktprojekte sowie die Kinder- und Jugendhilfe seien stark betroffen. Die meisten Meldungen stammen bislang mit aus Wien, Oberösterreich und Niederösterreich teilen sich Rang 2 mit je 31 Meldungen.

Auch Stundenreduktionen einmelden

89 Prozent der Meldungen wurden anonym eingereicht. Das zeige laut den Initiatoren des datenjournalistischen Projekts, wie groß die Sorge vieler Organisationen und Mitarbeitenden sei, durch öffentliche Kritik Fördergeber oder Auftraggeber noch weiter gegen sich aufzubringen.

Die am häufigsten gemeldete Folge ist Personalabbau: Er kommt in 86 Meldungen und damit in rund 43 Prozent aller erfassten Fälle vor.
Organisationen und Mitarbeiter aus dem Sozialbereich können Kürzungen, Personalabbau, Stundenreduktionen, Projektstreichungen und andere Leistungseinschränkungen über www.kürzungslandkarte.at melden. Nur was dokumentiert wird, kann in der öffentlichen Debatte sichtbar werden. Und nur wenn die Folgen der Einsparungen nachvollziehbar sind, lässt sich beurteilen, ob heute tatsächlich gespart wird, oder ob wir morgen woanders mehr bezahlen.

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