Großer Umbau
Klinik Hietzing rüstet auf: Notaufnahme und Labor jetzt unter einem Dach
In der Klinik Hietzing wurden am Freitag die modernisierten Räumlichkeiten für Notfallmedizin und Labormedizin präsentiert. Die Bündelung beider Bereiche unter einem Dach soll Patienten künftig noch rascher versorgen. Von der neuen Notaufnahme im sanierten Pavillon 13 verspricht man sich eine spürbare Verbesserung für Akutfälle. Zwei Schockräume, ein spezieller Überwachungsraum für drei Patienten sowie ein eigenes CT-Gerät sorgen ab sofort dafür, dass Diagnosen und Behandlungen direkt vor Ort erfolgen können. Zudem entfallen zusätzliche Transportwege, wertvolle Minuten werden eingespart.
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"Wir modernisieren die Gesundheitsversorgung in Wien laufend und warten damit nicht auf die Fertigstellung der neuen Zentralklinik. Durch die Sanierung eines bestehenden Pavillons wurden am Standort Hietzing zusätzliche Übergangsbauten vermieden und gleichzeitig modernste Anforderungen erfüllt. Damit schaffen wir bereits jetzt, im laufenden Bauprojekt, beste Bedingungen für Patient*innen und Mitarbeiter*innen", betont Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport.
Wie stark die Abteilung für Notfallmedizin gefordert ist, belegen die jüngsten Zahlen: Mehr als 27.100 Patientenkontakte wurden 2025 verzeichnet, täglich rückten Rettungsfahrzeuge bis zu 100-mal an. Rund 4.500 Menschen mussten stationär aufgenommen werden. Besonders häufig werden lebensbedrohliche Notfälle wie Herzinfarkte, Herzrhythmusstörungen oder schwere Atemwegsprobleme behandelt.
Labormedizin mit Schlüsselrolle
Gleichzeitig wurde auch das Labor umfassend digitalisiert, das in der Klinik Hietzing eine Schlüsselrolle spielt - allein im Vorjahr wurden hier 3,3 Millionen Analysen ausgewertet. Die neuen digitalen Abläufe beschleunigen die Befunderstellung und erleichtern die Zusammenarbeit mit der Notfallmedizin und der radiologischen Diagnostik. "Was Patient*innen nicht sehen, ist für ihre Behandlung oft entscheidend. Jede Minute, die in der Diagnostik gewonnen wird, ist eine zusätzliche Minute für die optimierte Therapie", erklärt Wolfgang Huf, Ärztlicher Direktor der Klinik Hietzing.
Die Neueröffnung ist Teil des großen Umbaus der Klinik Hietzing, die bis 2039 schrittweise zu einer modernen Zentralklinik ausgebaut werden soll. Die Modernisierung des Hauses erfolgt bei laufendem Betrieb. Damit die Versorgung während der Bauphase uneingeschränkt aufrechterhalten werden kann, werden bestehende Pavillons saniert und vorübergehend für medizinische Bereiche genutzt.
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