Überzeugt

Innenminister Karner: Keine Polizei-Schließung in NÖ

Innenminister Karner auf Besuch bei der Polizeiinspektion Weissenbach an der Triesting.
© LPD NÖ/Topf
Im Gegensatz zu Krankenhäusern oder der Feuerwehr stehen bei der Polizei laut Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) keine Zusammenlegungen oder Schließungen von Dienststellen zur Debatte.
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Anlässlich der Wiedereröffnung der frisch renovierten Polizeiinspektion Weissenbach an der Triesting betonte Innenminister Gerhard Karner, dass die ländliche Struktur erhalten bleiben soll.

"Es ist auch wichtig, dass wir im ländlichen Bereich gut vertreten sind. Und das ist mit dieser Dienststellen-Struktur, so wie wir sie jetzt haben, auch sichergestellt", betont Karner.

Moderne Infrastruktur und Personal im Fokus

In Niederösterreich existieren rund 200 Polizei-Dienststellen, von denen in den vergangenen zehn Jahren mehr als 50 saniert wurden. Für sieben weitere geplante Projekte sollen laut Karner fünf Millionen Euro bereitgestellt werden.

Die wiedereröffnete Polizeiinspektion in Weissenbach an der Triesting.
Die wiedereröffnete Polizeiinspektion in Weissenbach an der Triesting. © LPD NÖ/Topf

Neben einer modernen Infrastruktur steht auch das Personal im Fokus. Von den rund 5.400 Planstellen in Niederösterreich sind derzeit zwar 200 unbesetzt, dies liege aber lediglich daran, dass sich aktuell ebenso viele Personen in Ausbildung befänden. Im Dezember starten zudem 85 neue Polizeischülerinnen und -schüler in dem Bundesland. Auch österreichweit wird personell aufgestockt: In diesem Jahr wurden bundesweit bereits 1.500 angehende Polizistinnen und Polizisten aufgenommen. Für die Zukunft kündigte der Innenminister einen weiteren Ausbau an: "Im nächsten Jahr werden es 2.000 sein."

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