Die spanische Billig-Airline Volotea gerät zunehmend unter Druck. Steigende Treibstoffkosten, hohe Schulden und finanzielle Belastungen zwingen das Unternehmen zu einem umfangreichen Sparkurs. Volotea hat deshalb in Spanien ein Restrukturierungsverfahren eingeleitet und verhandelt mit Gläubigern, Banken und der staatlichen Beteiligungsgesellschaft SEPI über die Zukunft des Unternehmens.
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Besonders die hohen Kerosinkosten setzen der Fluggesellschaft zu. Nach Angaben spanischer Medien sollen zusätzliche Treibstoffausgaben von rund 150 Millionen Euro zur aktuellen Schieflage beigetragen haben. Der Flugbetrieb und der Ticketverkauf sollen während der Restrukturierung allerdings weiterlaufen.
Auch Wien betroffen
Auch für österreichische Urlauber ist die Entwicklung interessant: Volotea fliegt ab Wien nach Nantes in Frankreich. Noch ist nicht bekannt, dass gebuchte Flüge grundsätzlich ausfallen. Die Airline plant jedoch einen deutlichen Einschnitt bei der Flotte.
Bis zu 14 Flugzeuge sollen ausgemustert werden. Damit würde die Flotte um knapp ein Drittel schrumpfen und künftig rund 30 bis 35 Maschinen umfassen. Nach Gewerkschaftsangaben stehen außerdem die Basen in Neapel und Florenz zur Diskussion.
Der Restrukturierungsprozess soll bis Dezember 2026 abgeschlossen werden. Für Passagiere bedeutet die Krise vor allem: Die Entwicklung der Airline sollte bei bestehenden und geplanten Buchungen genau beobachtet werden.
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