"Kriegsverbrechen"

"Hamas-Versteher": FPÖ attackiert VdB nach Israel-Sager

Ein Mann spricht gestikulierend vor EU-Flagge bei einer Pressekonferenz mit Mikrofonen.
© APA/HANS KLAUS TECHT
Bundespräsident Alexander Van der Bellen wirft Israel "Kriegsverbrechen" vor. Die FPÖ übt scharfe Kritik.
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Bundespräsident Alexander Van der Bellen sorgte am Dienstag für einen Eklat. Bei einer Pressekonferenz rund um die UN-Generalversammlung in New York warf er Israel "Verletzungen des Völkerrechts" und "Kriegsverbrechen", beispielsweise wegen erzwungener Absiedlungen von im Westjordanland ansässigen Palästinensern, vor.

Ein Mann im Anzug spricht am Rednerpult vor UN-, Österreich- und EU-Flaggen.
Alexander Van der Bellen. © APA/HANS KLAUS TECHT

Damit vollzog VdB im Alleingang eine 180-Grad-Wende der österreichischen Außenpolitik. Die Regierung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu begebe sich auf "gefährliches Terrain", so der Bundespräsident. Er hielt aber fest, dass er das Existenzrecht Israels in keiner Weise in Frage stelle.

Ein älterer Mann spricht am Rednerpult vor Flaggen der UNO, Österreichs und der EU.
Vilimsky-Kritik auf "X". © "X"

Prompte Kritik an VdBs Israel-Sager kam von der FPÖ. Der freiheitliche EU-Delegationsleiter Harald Vilimsky schrieb auf "X": "Nun der nächste Hamas-Versteher! Schande über ihn!"

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