Lennart Karl

Geste gegen Hoeneß? Bayern-Jubel sorgt für Wirbel

Ein Bayern-Spieler jubelt nach einem Tor im Champions-League-Spiel gegen Atlético Madrid.
© FC Bayern via Getty Images
Ein Tor von Lennart Karl und ein Treffer von ÖFB-Legionär Konrad Laimer sichern Bayern München einen 2:0-Auswärtssieg bei Atlético Madrid im vierten Spiel der Champions-League-Gruppenphase. Eine Jubel-Geste sorgt aber für Diskussionen.
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Drei Tage nach dem 2:2 im Klassiker gegen Borussia Dortmund sicherten sich die Münchner in Madrid ihren zweiten Sieg in der laufenden Liga-Phase, nachdem zum Auftakt ein 5:0-Erfolg gegen Bodo/Glimt gelungen war. Der zuletzt in der Kritik stehende Lennart Karl brachte die Gäste in der 54. Minute in Führung. Nach einem Abwehrfehler von Le Normand eroberte der 18-Jährige den Ball und traf zum 1:0.

Ein Fußballspieler des FC Bayern München jubelt nach einem Tor auf dem Spielfeld.
© IMAGO/Ball Raw Images

Jubelgeste sorgt für Gesprächsstoff

Seinen Treffer feierte das Offensivtalent mit einer auffälligen Geste: Er hielt sich die Hände an die Ohren und deutete mit den Fingern Sprechbewegungen an. Die Aktion folgt auf Aussagen von Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß in der "Welt am Sonntag", der kündigte, ein ernstes Gespräch mit Karl führen zu wollen, da dieser noch lange kein Superstar sei und junge Spieler Demut brauchten. Karls Berater Michael Ballack hatte den Spieler daraufhin öffentlich verteidigt und die Vereinsführung kritisiert.

Laimer macht den Sack zu

In der 74. Minute baute der österreichische Nationalspieler Konrad Laimer die Führung nach Vorarbeit von Harry Kane auf 2:0 aus. Ein weiterer Treffer von Dayot Upamecano in der 81. Minute wegen eines Offensivfouls keine Anerkennung fand.

Nach dem Spiel äußerte sich Laimer bei "Amazon Prime" über seinen Mitspieler Karl: "Das ist ja das Schöne am Fußball. Es freut mich für den Jungen. Er bleibt ruhig und arbeitet hart. Er ist jung, muss noch lernen und einen Schritt machen. Aber er ist auf einem super Weg. Er wird eine große Karriere haben."

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