Mutige Helferin

Frau rettet Koala Baby vor Python

© Instagram / behappy.golucky
Ein gewöhnlicher Spaziergang wurde plötzlich zur dramatischen Rettungsaktion: In Australien entdeckte ein Hund ein Koala-Baby, das von einer Würgeschlange umschlungen wurde. Sein Frauchen zögerte nicht und griff beherzt ein.
OE24 auf Google bevorzugen

Nell Giret war gerade mit ihrem Mischlingsrüden Pluto im Whites Hill Reserve in Brisbane unterwegs, als der Hund plötzlich aufmerksam wurde. Aus dem Dickicht kamen ungewöhnliche Geräusche. Pluto stürmte los und zog sein Frauchen mit sich.

Dort entdeckte die Australierin eine verzweifelte Koala-Mutter und ihr Junges. Ein Python hatte sich um das Baby geschlungen. Die Mutter versuchte offenbar vergeblich, ihr Kleines zu befreien.

Sie wickelte die Schlange vom Koala ab

Nell reagierte sofort. "Ich rannte hinüber, nur um festzustellen, dass ein Python das Baby erwürgte und die Mutter völlig unter Stress stand, weil sie ihn nicht abbekam", schilderte sie auf Instagram.

Die Frau griff zu und löste die Würgeschlange vorsichtig vom Koala-Jungen. Während ein anderer Spaziergänger ihren Hund Pluto übernahm, krallte sich das gerettete Tier an Nells Schulter fest.

Anschließend untersuchte sie das Koala-Baby behutsam und setzte es in einen Baum. Zwar wirkte es erschöpft, offenbar war es aber unverletzt. Wenig später kehrte es zu seiner Mutter zurück.

Python war noch zu klein für seine Beute

Im Internet wurde Nell für ihren Einsatz gefeiert. © Instagram / behappy.golucky

Auch die Schlange wurde schließlich aus der unmittelbaren Nähe der Koalas gebracht. Nell trug den Python mehrere hundert Meter weit ins Dickicht.

Wie der Sender ABC berichtete, war die Würgeschlange noch jung und nur etwa 1,50 Meter lang. Damit war sie zu klein, um das Koala-Baby tatsächlich verschlingen zu können. Für das Jungtier hätte der Angriff dennoch tödlich enden können.

Im Internet wurde Nell für ihren Einsatz gefeiert. Aus einem gewöhnlichen Gassigang wurde dank der Aufmerksamkeit ihres Hundes eine Rettungsaktion, die für das Koala-Baby offenbar gut ausging.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden