Überdosis
Crawford-Sohn Presley (†27): Gab Arzt ihm Ketamin?
Das US-Promiportal TMZ berichtet unter Berufung auf Personen aus dem unmittelbaren Umfeld des Verstorbenen über brisante Hintergründe, die den tragischen Verlust überschatten. Demnach soll Presley Gerber das potente Betäubungsmittel Ketamin auf Rezept von seinem Arzt erhalten haben. Besonders heikel ist dieser Umstand vor dem Hintergrund, dass dem Mediziner bewusst gewesen sein soll, dass der junge Mann in der Vergangenheit bereits massive Schwierigkeiten mit ebendieser Substanz hatte. Ketamin wird in den Vereinigten Staaten in Kliniken und Spezialpraxen im Rahmen sogenannter Off-Label-Behandlungen gegen schwere Depressionen oder Abhängigkeitserkrankungen eingesetzt.
Mediziner dürfen das Mittel hierbei für einen anderen als den ursprünglich zugelassenen Verwendungszweck verschreiben, sofern sie dies nach fachlichem Ermessen für therapeutisch sinnvoll erachten. Ob das verordnete Präparat letztlich eine direkte Rolle bei dem plötzlichen Todesfall spielte, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch Gegenstand behördlicher Untersuchungen.
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Letzte Stunden in der Einrichtung in Santa Monica
Der Sohn von Superstar Cindy Crawford führte bereits seit Jahren einen harten und kräftezehrenden Kampf gegen seine Abhängigkeit. Immer wieder begab er sich in professionelle Behandlungen und Entzüge, um von den Drogen loszukommen. Nicht einmal vierundzwanzig Stunden vor seinem Ableben am vergangenen Sonntag hatte er erneut in eine renommierte Luxus-Klinik im kalifornischen Santa Monica eingecheckt, um sich ein weiteres Mal seinen inneren Problemen zu stellen. Ermittlerkreise gehen derzeit von einer mutmaßlichen Überdosis als Ursache für den plötzlichen Kollaps aus. Das offizielle toxikologische Gutachten zur eindeutigen Klärung der Todesursache steht derweil noch aus und wird erst in einigen Wochen erwartet.
Polizei befragt Mitpatienten nach verbotenen Substanzen
Zeugen, die in den allerletzten Stunden vor seinem Ableben persönlichen Kontakt zu ihm hatten, schilderten gegenüber US-Medien, dass er den deutlichen Eindruck erweckt habe, unter starkem Drogeneinfluss zu stehen. Wie die mutmaßlich konsumierten Rauschmittel in die streng gesicherte Luxusklinik gelangen konnten, wirft bei den Behörden erhebliche Fragen auf. Die örtliche Polizei hat bereits Befragungen unter anderen Patienten und Anwesenden der Einrichtung durchgeführt, um herauszufinden, ob verbotene Substanzen heimlich auf das Gelände geschmuggelt wurden. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um lückenlos aufzuklären, wer für die Weitergabe der Drogen verantwortlich sein könnte.
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Monatelange Betreuung durch einen Nüchternheitscoach
Dass Presley Gerber fest entschlossen war, seine Sucht in den Griff zu bekommen, zeigt auch sein privates Umfeld. Wie TMZ weiter berichtet, holte sich der Promi-Sohn monatelang professionelle Unterstützung an seine Seite. Ein sogenannter Nüchternheitscoach begleitete ihn intensiv durch seinen Alltag, unternahm gemeinsame Reisen mit ihm und stand ihm rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung. Bislang ist unklar, ob dieser persönliche Suchtberater am verhängnisvollen Sonntag ebenfalls in der Nobelklinik in Santa Monica zugegen war, als der lebensgefährliche Notfall eintrat. Für die Familie bleibt die Trauer um einen Sohn, der trotz aller Bemühungen den Weg aus der Krise nicht mehr fand.
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