E-Scooter-Unfall

Bursch (12) in Lebensgefahr: Lenker (14) stellt sich

E-Scooter
© Getty
Das Opfer war gemeinsam mit einem anderen Jugendlichen auf einem E-Scooter unterwegs, als es zu dem schrecklichen Unfall kam. Nun stellt sich der Jugendliche.
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Bei einem Unfall mit einem E-Scooter am späten Montagnachmittag in Wien-Donaustadt ist ein zwölfjähriger Bub, der auf dem Scooter mitfuhr, lebensgefährlich verletzt worden. Laut Polizeisprecher Markus Dittrich beging der ebenfalls minderjährige Lenker zunächst Fahrerflucht, stellte sich aber am Dienstagnachmittag in Begleitung seiner Mutter in einer Donaustädter Polizeiinspektion und gestand den Unfall.

Das Duo war demnach am Montag gegen 17.15 Uhr auf einer Parallelstraße zur Pfalzgasse von der Stemolakgasse in Richtung Schukowitzgasse unterwegs. Dabei trug der 14-jährige österreichische Staatsbürger einen Helm, der Zwölfjährige nicht. Der Scooter touchierte einen Randstein. Die beiden stürzten, der Zwölfjährige blieb reglos auf dem Boden liegen.

Zeuge forderte Lenker zu Hilfeleistung auf

Ein Zeuge eilte dem Buben zu Hilfe und forderte auch den Lenker zur Hilfeleistung auf. Dieser stieg allerdings auf den Scooter und brauste davon. Der Zeuge vermutete bereits, dass es sich bei dem Fahrerflüchtigen ebenfalls um einen Minderjährigen handelte.

Für die Polizei war die Identität des zwölfjährigen syrischen Staatsbürgers zunächst auch unklar. Dittrich zufolge fanden die Beamten aber sein Mobiltelefon, auf dem sich auch sehr bald seine Mutter meldete, weil sie sich Sorgen um ihren Sohn machte. Die Berufsrettung versorgte den Buben und brachte ihn mit schweren Kopfverletzungen in den Schockraum eines Krankenhauses. Der behandelnde Arzt dort schätzte den Zustand des Kindes als kritisch ein. Am Dienstag gab es laut Wiener Gesundheitsverbund keine Änderung der Lage.

Kurz nach 14.00 Uhr kam schließlich der Jugendliche mit seiner Mutter in die Polizeiinspektion. Er wies mehrere Abschürfungen auf. Bei der Befragung gab er zu, mit dem Zwölfjährigen auf dem Scooter unterwegs gewesen zu sein. Aus Angst vor den Konsequenzen sei er davongefahren.

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