Am Mittwoch hat in Innsbruck der nächste Prozess gegen Signa-Gründer René Benko begonnen. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) wirft ihm schweren Betrug vor. Unter anderem soll er dem Signa-Investor und Bauunternehmer Hans-Peter Haselsteiner eine "wahrheitswidrige" Garantie abgegeben und die Haselsteiner Familienstiftung insgesamt um 5 Millionen Euro betrogen haben. Benko bekannte sich im Prozess als "nicht schuldig".
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Bei Benkos Befragung ging es dann stellenweise auch um Alfred Gusenbauer und dessen Doppelrolle. Denn der frühere SPÖ-Kanzler saß sowohl in der Haselsteiner-Stiftung als auch bei der Signa.
"Auf beiden Seiten fein verdient"
Hat sich Gusenbauer je gefragt, ob es klug ist, auf beiden Seiten mitzumischen? Benkos Antwort: "Ich glaube nicht, weil es ihm angenehm war, dass er auf beiden Seiten fein verdient hat."
Für Benko gilt die Unschuldsvermutung.
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