Ausländische Gäste haben im Juli und August 2026 an Terminals von Global Payments in Österreich rund 203 Millionen Euro mit ihren Karten ausgegeben. Das entspricht einem Anstieg von sieben Prozent gegenüber dem Sommer 2025. Im Vergleich zu 2024 legten die erfassten Kartenausgaben sogar um mehr als elf Prozent zu.
203 Millionen Euro mit Karte bezahlt
Noch stärker als das Ausgabenvolumen nahm die Zahl der Kartenzahlungen zu. Insgesamt wurden 3,46 Millionen Transaktionen registriert – rund zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gegenüber 2024 beträgt der Anstieg rund 22 Prozent.
Damit wird die Karte offenbar zunehmend auch für kleinere Einkäufe genutzt. Kaffee, Snacks oder kleinere Besorgungen werden immer häufiger bargeldlos bezahlt. "Internationale Gäste greifen immer häufiger zur Karte, auch für den Kaffee, den Snack oder kleinere Einkäufe. Das stärkt Hotellerie, Gastronomie und Handel in ganz Österreich", sagt Angela Knötzl, Country Managerin von Global Payments Österreich.
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Deutsche Gäste bleiben mit Abstand vorne
Deutschland bleibt der mit Abstand wichtigste Herkunftsmarkt. Deutsche Gäste kamen im Juli und August auf 94,7 Millionen Euro an erfassten Kartenausgaben. Damit entfiel knapp die Hälfte des gesamten Volumens auf Gäste aus dem Nachbarland.
Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Ausgaben deutscher Gäste um gut acht Prozent. Die Zahl ihrer Kartenzahlungen wuchs sogar um rund 13 Prozent auf 1,38 Millionen Transaktionen. Damit rückt die Marke von 100 Millionen Euro bei den Kartenausgaben näher.
Auch aus anderen wichtigen Herkunftsmärkten wurde im Sommer deutlich mehr mit Karte bezahlt. Gäste aus den Niederlanden gaben 13,2 Millionen Euro aus, jene aus den USA 7,4 Millionen Euro. Italien kam auf sieben Millionen Euro, Tschechien auf 5,2 Millionen Euro.
Mittel- und Osteuropa holen auf
Besonders kräftig entwickelten sich mehrere Märkte in Mittel- und Osteuropa. Bei ungarischen Gästen stiegen die erfassten Kartenausgaben seit 2024 von 2,6 auf 3,76 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von rund 45 Prozent.
Auch polnische Gäste bezahlten deutlich häufiger mit Karte. Ihre Ausgaben erhöhten sich im selben Zeitraum um 32 Prozent auf 3,09 Millionen Euro. Bei Gästen aus Rumänien stieg das Volumen um knapp 15 Prozent auf 2,13 Millionen Euro. Gäste aus der Schweiz und Belgien fielen zudem durch vergleichsweise hohe Durchschnittsbeträge pro Kartenzahlung auf.
Smartphone und Smartwatch gewinnen an Bedeutung
Neben der klassischen Kartenzahlung gewinnen auch mobile Bezahlmethoden weiter an Bedeutung. Immer häufiger werden Einkäufe mit Smartphone oder Smartwatch statt mit einer physischen Bankkarte bezahlt.
"Der Trend zum digitalen Bezahlen setzt sich fort. Gerade im Tourismus sind einfache und international vertraute Bezahlmöglichkeiten besonders wichtig", erklärt Knötzl.
Diese Entwicklung dürfte nach Einschätzung von Global Payments auch die kommende Wintersaison prägen. Gerade für internationale Gäste spielen unkomplizierte und vertraute Zahlungsmöglichkeiten eine wichtige Rolle.
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