Dankbar dafür

Andreas Gabalier: So war die Erziehung seiner Mutter

Andreas Gabalier
© Getty Images
Andreas Gabalier erinnert sich an seine Kindheit: Seine Mutter setzte bei ihren Söhnen auf Musik und Kultur – auch wenn diese lieber Fußball oder Eishockey spielten.
OE24 auf Google bevorzugen

Andreas Gabalier (41) war als Kind vor allem eines: ein Lausbub mit großer Begeisterung für Fußball und Eishockey. Seine Mutter Huberta (68) hatte allerdings andere Pläne für ihre Söhne.

"Ich denke oft an meine Kindheit, weil es unserer Mutti ein großes Anliegen war, dass von uns Lausbuben, die sich lieber auf dem Fußballplatz und am Eishockeyplatz geprügelt haben, jeder von uns ein Instrument lernt." Das erzählte der Sänger im Podcast "Die Gruaberin". Für Gabalier begann deshalb bereits mit sechs Jahren regelmäßiger Klavierunterricht.

Musik gehörte zum Pflichtprogramm

Doch nicht nur das Musizieren war Teil seiner Erziehung. Mehrmals im Jahr besuchte die Familie unter anderem das Opernhaus, Schauspielhaus oder das Grazer Kinder- und Jugendtheater Next Liberty. Die kulturellen Aktivitäten gehörten damit früh zum Alltag des späteren Volks-Rock’n’Rollers.

Was ihm als Kind nicht immer gefiel, sieht Gabalier heute anders. "Ich bin heute sehr dankbar, dass wir auch diese kulturelle Seite von der Mama doch eingebläut bekommen haben." Rückblickend habe er die Ausflüge durchaus genossen.

Vier Kinder und viel Trubel

Dass es zu Hause trotzdem nicht immer ruhig zuging, hatte Gabalier bereits 2019 erzählt. Auf die Frage der Augsburger Allgemeinen, ob er ein wilder Teenager gewesen sei, antwortete er: "Wir haben uns ordentlich aufgeführt, ja!"

Gabalier wuchs mit drei Geschwistern auf. Gemeinsam hätten die vier Kinder viel gefeiert. Das Haus der Familie wurde 1988 fertiggestellt. Der damals vorgeschriebene Luftschutzbunker wurde dabei zum Partyraum: "Absolut schalldicht!"

Heute mit anderem Blick

Die musikalische und kulturelle Erziehung seiner Mutter bewertet Gabalier heute positiv. Besonders die Erfahrungen mit Musik und Kultur, die ihm als Kind vermittelt wurden, weiß der 41-Jährige inzwischen zu schätzen.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden