Hitze und Gletscherschwund verändern Routen und erhöhen Risiken; 2026 verdreifachten sich Gletscherspaltenstürze fast.
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VAVÖ-Präsident Gerald Dunkel-Schwarzenberger warnt: "Der Berg hat sich verändert, und die Vorbereitung vieler Bergsteigerinnen und Bergsteiger hält damit nicht Schritt."
Wege und Hütten akut gefährdet
Die alpine Infrastruktur leidet zudem massiv unter Felsstürzen und Wassermangel. Wolfgang Schnabl (Alpenverein) betont: "Unsere Wege und Hütten wurden für einen Berg gebaut, den es in dieser Form nicht mehr gibt. Die Anpassung der alpinen Infrastruktur ist keine Aufgabe für kommende Generationen, sondern eine für das nächste Jahrzehnt."
Erhöhte Finanzhilfe gefordert
Weil gleichzeitig Fehleinschätzungen und Einsätze aus Erschöpfung zunehmen, mahnt Andreas Schieder (Naturfreunde): "Wer die Berge liebt, trägt auch Verantwortung dafür, sie zu schützen." Die bis 2027 auf 15,44 Millionen Euro erhöhten Bundesmittel genügen zur Instandhaltung der Wege und Hütten jedoch nicht. Dunkel-Schwarzenberger fordert daher 95 Millionen Euro für fünf Jahre: "Wer Hütten und Wege erhalten will, muss langfristig planen können." Die Bergtage bieten laut Mitinitiator Friedrich Macher nun das geeignete Forum, um die Zukunft des Alpinismus "unter veränderten klimatischen und gesellschaftlichen Bedingungen gemeinsam zu gestalten".
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