Ende einer Ära

Alaba und Sabitzer nie wieder im ÖFB-Team?

Zwei österreichische Fußballspieler im roten Trikot sprechen sich während eines Spiels ab.
© GEPA pictures/ Johannes Friedl
Im ÖFB-Kader für die Nations League fehlen Marko Arnautovic, Marcel Sabitzer und David Alaba. Damit stehen drei prägende Persönlichkeiten nicht im Aufgebot des Nationalteams.
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Teamchef Ralf Rangnick muss für die kommenden Spiele in der Nations League ohne drei Leistungsträger planen. Nach der Weltmeisterschaft kommt es damit zu personellen Veränderungen im österreichischen Nationalteam.

Klares Aus bei Arnautovic

Dass Marko Arnautovic seine Karriere im Nationalteam beendet, war bereits im Vorfeld bekannt. Rangnick erklärt dazu: "Er hat ja schon vor der WM gesagt, dass es sein last dance ist".

Marcel Sabitzer legt zumindest während der Nations League eine Pause ein. Eine Rückkehr zur EM-Qualifikation im März ist eventuell möglich. "Wir hatten schon vor der WM ein längeres, persönliches Gespräch. Er hat mir da schon ehrlich gesagt, dass er aufgrund seiner familiären Situation dazu tendiert, nach der WM eher aufzuhören oder zumindest eine Pause einzulegen", sagt der Teamchef. Rangnick betont: "Ich habe Verständnis dafür, dass er ein riesengroßer Verlust ist, ist auch klar."

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Alaba und Sabitzer: War’s das für die ÖFB-Stars im Nationalteam?


© oe24


Alaba ohne Verein

David Alaba fehlt aufgrund seiner aktuellen Vereinslosigkeit. Rangnick stand in den letzten Wochen intensiv mit dem Wiener im Austausch und telefonierte zuletzt am Samstag mit ihm. "Sein letztes Spiel war das gegen Spanien, sein letztes Mannschaftstraining am Tag davor. Ein Bauchgefühl hat mir gesagt, dass es weniger Sinn macht, ihn dazuzunehmen", so der Teamchef. Er ergänzt: "Man stelle sich vor, er hätte sich bei uns verletzt, dann hätten alle gesagt: 'Seid ihr deppert?!' Es macht mehr Sinn, wenn er an seiner eigenen Fitness arbeitet."

Rangnick spekuliert damit, Alaba auch im November nicht zu berufen und die Lage ab März bei der WM-Qualifikation neu zu bewerten. Zum Fehlen des Trios zieht er folgendes Fazit: "Das verändert die Führungshierarchie innerhalb der Mannschaft. Das muss aber nicht schlecht sein."

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