Winter-Walze

20 Zentimeter Neuschnee: Neue Straßensperren & Schneekettenpflicht drohen

Schneepflug räumt bei starkem Schneefall eine Landstraße, Autos folgen dahinter.
© Getty Images/iStockphoto
An Allerheiligen, am Sonntag, droht in Österreich Schneefall auf bis zu 700 Metern. In weiterer Folge drohen an einigen Straßen aufgrund der erhöhten Neuschneemenge auch Straßensperren.
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Der November in Österreich beginnt richtig winterlich. Ab Samstagnacht rollt die Winter-Walze über das Land und bringt Neuschnee auf bis zu 700 Metern. An manchen Orten drohen bis Montag sogar 20 Zentimeter Neuschnee, was zu erheblichen Verkehrsbelastungen führen kann.

Bereits vergangene Woche musste die erste Straße im Zillertal gesperrt werden. Diese Woche könnte es unerwartet früh zu weiteren Blockaden kommen, die auch ein erhebliches Verkehrschaos zu Allerheiligen mit sich bringen könnten.

Vor allem in der Dachstein-Region (Steiermark) und rund um Mittersill (Tirol/Salzburg) ist mit erhöhtem Schneeaufkommen zu rechnen.  Die Wintersperre der Dachstein-Panorama-Straße (ab 2. November) könnte aufgrund der Wetterbedingungen bereits vorzeitig geschlossen werden, wenn das Wetter eine Weiterfahrt nicht zulassen würde.

Erste Straßen bereits gesperrt

In Mittersill sind die Passstraßen zwar das ganze Jahr befahrbar, bei akuten Wintereinbrüchen, wie sie nun drohen, kann es zu temporären Straßensperren kommen, auch die Aufforderung, Schneeketten aufzuziehen, kann nicht mehr ausgeschlossen werden.

Karte zeigt erwartete Neuschneemengen in den Alpen von Samstag bis Montag in verschiedenen Farben.
Erwartete Neuschneemengen von Samstag bis Montag. © bergfex

Insgesamt sind bereits neun Bergstraßen im Land gesperrt. Die Silvretta-Hochalpenstraße wurde schon länger geschlossen und wird erst wieder planmäßig am 1. Mai geöffnet. Im Laufe des Novembers werden weitere Passstraßen folgen.

Karte von Österreich mit sechs rot markierten gesperrten Bergstraßen am 31. Oktober 2026.
Gesperrte Bergstraßen Stand 31. Oktober 2026. © ÖAMTC

Doch bei akuten Bedingungen behalten sich die Straßenbetreiber die Möglichkeiten einer Sperre vor, um die Sicherheit weiterhin gewährleisten zu können.

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